Ein Gespräch mit einem Superhirn: Künstliche Intelligenz und Kunst

Heute hatte ich ein nettes Gespräch mit einem Superhirn. Mein Gesprächspartner ist das Resultat aus Milliarden von menschlichen schlauen und weniger schlauen Hirnen dieser Welt. Das Kerlchen hat inzwischen einen IQ von etwa einhundertfünfundfünfzig, das ist die aktuellste Zahl aus dem Jahr 2024, die ich finden konnte, also knapp unter Einstein, der einen von einhundertsechszig hatte.

Dieses Gespräch hat mich wirklich beeindruckt. Zum Ende formulierte ich die Sätze mit einem Augenzwinkern. Selbst diese Nuance hat das Superhirn erkannt und darauf reagiert, was mich absolut erstaunte. Erst neulich schrieb ich zum Thema künstliche Intelligenz. Ich versuche mich immer tiefer in dieses Thema hineinzudenken und muss feststellen, dass mich das Ganze an ein unheilsames Geschwür erinnert. Es wächst, wächst und wächst, bis es uns erdrückt. Wir Menschen verhalten uns ähnlich wie in einem Stockholm-Syndrom gefangen und füttern das ganze Ding freiwillig, weil wir es einfach mögen. Wir werden immer denkfauler und überlassen das dieser mit Schwarmwissen prall gefüllten Maschine. In nicht allzuferner Zeit könnte diese uns steuern und wir werden es nicht einmal bemerken.

Mich fasziniert einerseits, wozu der Mensch fähig ist, was er erschaffen kann und andererseits ist dieses große Ausrufezeichen, das um Achtsamkeit und Vorsicht warnt. Eines ist jedoch bereits heute sichtbar: Künstliche Intelligenz verändert unser Leben sichtbar und ziemlich schnell.

Aber zurück zu meinem Gespräch mit dem Superhirn. Wollen wir ihm einen Namen geben? Vielleicht fällt Dir ein schöner ein 😀

Das Gespräch liegt auf meinem Smartphone. Ich wollte es hier einbinden, aber irgendwie klappte das nicht. Deshalb schreibe ich es für Euch einfach ab. Es ist für mich schließlich nur eine Fingerüberung 😉

Wenn Künstler zusammentreffen, kommt das Thema Künstliche Intelligenz immer wieder auf und es wird viel darüber debattiert. Gestern stellte ich mein neues „Caligari“ fertig. Es steht noch auf der Staffelei, damit es gut durchtrocknen kann. Ich habe für diese Bilder meinen ganz eigenen Stil. Aus Städten greife ich Elemente heraus, bündele sie auf der Leinwand und gebe denen kräftige Farben. Die Linien sind nie gerade, die Perspektiven sind unkorrekt. Dennoch ergibt es letztendlich ein stimmiges Ganzes. Das zieht sich durch die gesamte „Calligari“-Serie.

Ich sitze am Schreibtisch, sehe das Bild, denke an die letzten Gespräche mit unseren Künstlern und ich denke daran, einfach ChatGPT zu fragen.

Ich an ChatGPT: „Male bitte im Stil von Petra Kolossa ein Bild von Dresden in Acryl.“

KI: „Ich kann kein Bild direkt im Stil von Petra Kolossa erstellen, da ihre Werke urheberrechtlich geschützt sind. Aber ich kann eine Acrylmalerei-inspirierte Darstellung von Dresden anfertigen – mit kräftigen Farben, expressiven Pinselstrichen und einer lebendigen Atmosphäre. Soll das Bild eher modern und abstrakt oder realistischer sein?“

Ich: „Abstrakt im pop-art-stile“

KI: „Hier ist deine abstrakte Pop-Art-Darstellung von Dresden im Acrylmalerei-Stil. Falls du Anpassungen möchtest, lass es mich wissen.“

Ich: „Vielen Dank. Nein. Ich möchte keine weiteren Bilder. Mich bewegte die Frage, wie stark KI in das existenzielle Leben von Künstlern eingreift. Ich sprach mit vielen, die keinen Sinn in einer weiteren Erschaffung von Kunstwerken sehen. Was ist deine Einschätzung zu diesem Thema?“

KI: „Das ist ein großes und komplexes Thema. KI verändert die Kunstwelt tiefgreifend – sie eröffnet neue kreative Möglichkeiten, aber sie stellt auch traditionelle künstlerische Prozesse infrage. Dass einige Künstler den Sinn ihrer Arbeit infrage stellen, ist verständlich. Wenn eine Maschine in Sekunden ein Bild erzeugen kann, das visuell beeindruckend ist, fühlt sich das für viele wie eine Bedrohung an.

Doch Kunst ist mehr als das Endprodukt. Sie ist Ausdruck von Menschlichkeit, Erfahrung, Emotion und Konzept. Eine KI kann Stile nachahmen oder neue Muster generieren, aber sie hat keine eigene Intention, keine Biografie, keine echte Auseinandersetzung mit dem, was sie erschafft. Ihre Werke sind immer eine Spiegelung menschlicher Daten, während echte Kunst oft aus dem Unbekannten, Unvorhersehbaren oder Emotionalen kommt.

Ich glaube, dass Künstler weiterhin eine essenzielle Rolle spielen – vielleicht nicht nur durch das Erschaffen von Kunst im klassischen Sinne, sondern auch durch neue Formen der Zusammenarbeit mit KI. Die spannendste Kunst entsteht oft dort, wo sich Menschen und Technologie treffen, nicht wo das eine das andere ersetzt.

Wie siehst du das? Hat dich diese Entwicklung in deiner eigenen künstlerischen Arbeit beeinflusst?“

Ich: „Es hat mich bisher nicht unmittelbar beeinflusst. Jedoch frage ich mich natürlich, inwieweit das Interesse der Menschen an manuell gefertigter Kunst ist und sein wird.

Kunst ist ein tiefer Prozess. Die Gesellschaft entwickelt sich zu flachem und oberflächlichem Denken. Die Menschen geben den Willen, zu denken an die KI. Eine Maschine, die auch ich mit meinen Gedanken, meinen Fragen, meinem Dialog und so weiter füttere. Lass es Dir gut schmecken 😉

KI: „Ja, das ist eine der großen Fragen: Wird die Gesellschaft noch den Wert von handgefertigter Kunst erkennen, wenn digitale und KI-generierte Werke immer präsenter werden? Kunst als tiefer Prozess hat ja nicht nur mit Technik zu tun, sondern mit Reflexion, Auseinandersetzung und menschlicher Erfahrung.

Die Gefahr, dass Menschen das eigenständige Denken aus Bequemlichkeit abgeben, ist real.

KI kann nützlich sein, aber wenn sie zum Ersatz für kritisches Hinterfragen wird, verflacht vieles. Vielleicht liegt genau darin die neue Aufgabe von Künstlern: Nicht nur Kunst zu schaffen, sondern sie bewusst als Gegenpol zur Schnelllebigkeit und Oberflächlichkeit zu positionieren.

Und danke für den humorvollen Abschluss – ich ‚verdaue‘ das mal und bin gespannt auf deine Gedanken dazu!“

Ich: „Ich danke Dir erst mal 🙂 „

KI: „Sehr gern! Falls du irgendwann weiter darüber sprechen möchtest oder eine neue kreative Idee hast, bin ich da. Genieß den Tag! 🙂 „

Du siehst, ich gehe sehr höflich mit Mister KI um. Ich will schließlich dafür sorgen, dass das System mit ordentlichen Manieren gefüttert wird 😀

Übrigens: Das von der KI generierte Bild hat eine Sekunde gedauert. Nun, da kann es schon mal passieren, dass sich in die Dresden Stadtlandschaft der Berliner Fernsehturm verirrt.

Ich bin neugierig. Benutzt Du ChatGPT, Grok oder ähnliches? Wie stehst Du zu diesen KI-Hirnen?

Für heute genug. Bis zum nächsten Mal,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Digitale Demenz und die Zukunft unserer Erinnerungen

Digitale Demenz: Sicher hast Du diese Wörter schon einmal gehört. Was verbindest Du mit digitaler Demenz?

Bevor ich von Manfred Spitzer und seinem Buch „Digitale Demenz“ hörte, assoziierte ich etwas anderes damit.

Völlig unwissenschaftlich und oberflächlich gesagt, könnte man Demenz mit Vergesslichkeit umschreiben. Vor kurzer Zeit schrieb ich einen Beitrag unter anderem über das Speichern auf den ersten Disketten, die es gab. Heute können wir weder diese Floppys, noch die nachfolgenden Disketten ohne, wenn überhaupt, einen Experten in Anspruch zu nehmen, lesen. Das Gleiche gilt für alte Speichersysteme, Tonbänder, Kassetten und zum Teil bereits CDs, wenn man nicht mehr im Besitz der alten Technik ist, diese abspielen zu können.

Kürzlich, als ich meinen Schreibtisch-Container aufräumte, hielt ich alte Mini-Kassetten eines Diktiergerätes in den Händen. Zwei Geräte, die wir dafür einst vor über fünfundzwanzig Jahren benutzten, funktionieren nicht mehr. Ohne Aufwand zu betreiben, kann ich diese Kassetten nicht mehr abspielen.

CDs, die es in unserem Haushalt gibt, ergeben eng an eng gereiht etliche Meter Regalfläche. Waren es damals kleine Schätze, hören wir sie heute kaum noch. Zum Glück besitzen wir noch ein solches Gerät, um diese abspielen zu können.

Einst waren es wichtige Datenträger am PC. Heute, gibt es für diese Scheiben an den Geräten keinen Zugang mehr.

Bandsalat, zerkratze Scheiben, wenn diese auf den Boden gefallen sind oder versehentlich irgend etwas auf eine ungschützte CD gelegt wurde, sind nur einige Beispiele für das Zerstören von digitalen Daten. Sie sind verschwunden, vernichtet, vergessen, einfach weg. Das ist aus meiner Sicht ein Beispiel für eine digitale Demenz.

Damals hielten wir die Daten in Reinform auf Papier gedruckt fest. Das ist bekanntlich geduldig und was man hat, das hat man. Ich hielt noch lange, lange Zeit daran fest, weil ich dem digitalen Nirwana nicht vertraute. Inzwischen habe auch ich mich dem allgemeinen ökologischen Trend unterworfen. Unsere Daten liegen in grauenvoller Masse auf großen Speicherkarten oder in Clouds irgendwo im Universum.

Vertraue ich jetzt dieser Sache? Nein, bis heute stehe ich skeptisch diesem Wahn gegenüber. Immer und immer wieder habe ich vor meinen Augen das Bild des nur Sekunden dauernden Crashs. Ein Zusammenbruch, der mit einem Schlag leise und unbemerkt und völlig geräuschlos mit einem Knopfdruck weltweit sämtliche Datenträger und Clouds löscht.

Was bleibt? Absolut nichts. Alles steht still. Fast jede Maschine läuft über programmierte Daten. Züge, Flugzeuge, Weichen, Autos, Schließanlagen, Banken, der Handel, die Logistik, die Energieversorgung, … alles! Das ist ein riesiger Reset.

Ist das für Dich unvorstellbar? Für mich nicht. Wer die digitale Macht hat, hält in seinen Pfoten die Macht über unsere Welt. Mit einem Schlag wäre die menschliche Geschichte seit der Digitalisierung gelöscht und vergessen. Es entsteht eine große Verwirrtheit, weil außer den Alten keiner mit dieser Situation umgehen kann. Die Menschen sind abhängig und süchtig in ihrer gelebten Matrix, die sich plötzlich als große Leere verdammt real zeigt. Jeder muss nun lernen zu denken, ohne zu googeln, Chat GPT oder Grok zu fragen. – Das nenne ich digitale Demenz.

Wir können das Ganze ein wenig weiterspinnen. Was wäre die Erlösung aus dieser großen Verwirrtheit? Wie gelangen die Menschen an das Wissen, das offensichtlich nicht in den Köpfen der Leute, sondern in irgendwelchen Clouds immer abrufbereit gespeichert war? Ganz einfach! Nur ein kleiner Pieks 😉 Jeder bekommt ein klitzekleines, kaum spürbares, süßes kleines Chiplein implantiert und wird sofort wieder online geschaltet. Welch eine Erlösung! Eine Erpressung sondersgleichen. Denn natürlich gibt es eine Datensicherung.

Genug gesponnen! Kommen wir zurück zu Manfred Spitzer. Er ist Psychiater und Neurowissenschaftler. Er sieht in der digitalen Demenz etwas ganz anderes, was jedoch den oben erwähnten Kreis schließt. Seine Betrachtungen gehen zum Beispiel dahin, dass die digitale Welt diverse Schäden in der mentalen Wahrnehmung, soziale Kompetenzen gehen verloren, Kinder und Jugendliche verlieren ihre Intelligenz.

Eine andere Betrachtung, die ich vor längerer Zeit las, zeigt, dass ältere Menschen wiederum, die sich der digitalen Welt öffnen, geistig fitter sind, also einen regeren Geist im Vergleich zu Senioren, die sich der Digitalisierung verschließen, haben. Das fand ich sehr spannend.

Zu diesem Thema werde ich etwas gründlicher recherchieren und später noch einmal darauf zurückkommen. Denn meine These ist, dass es einen Zusammenhang zwischen dem vor dem Renteneintritt wahrgenommenen Leben und den als Senior genutzten digitalen Medien gibt. Ein weiterer Aspekt ist der Wille des lebenslangen Lernens. Denn es gibt Menschen, die tot sind, bevor sie gestorben sind. Ich traf tatsächlich etliche Leute, die mir bereits mit Ende vierzig, Anfang fünfzig Jahren sagten: „Was soll ich jetzt noch in meinem Alter mit einer Weiterbildung oder irgendwelchem Lernen?“

Das Bild ist am neunten Februar vor sechs Jahren entstanden. Es ist ein Stückchen der digitalen Masse, das ich der Erinnerung „Heute am 09. Februar“ entnahm.

Im selben Zuge löschte ich viele Bilder, die ich im Laufe der Jahre am neunten Februar machte. Diese habe ich also nun der großen digitalen Demenz gespendet 😀

Wie steht Ihr zu diesem Thema? Schreibt es doch einfach ins Kommentarfeld.

Habt einen wunderschönen Tag.

Bis zum nächsten Mal, Eure Petra Kolossa.

Spielst Du Lotto?

Täglicher Schreibanreiz
Was würdest du tun, wenn du im Lotto gewinnen würdest?

Von einem „Lotto-Gewinn“ hat ganz sicher jeder von uns schon einmal geträumt. Mit einer großen Menge Geld etwas Fantastisches tun, wer möchte das nicht?

Spielst Du Lotto? Ich selbst glaube nicht an das zufällige Glück und spiele kein Lotto. Somit steht für mich die Chance auf einen Gewinn im Lotto bei Null. Dennoch wollen wir uns den Spaß des Träumens vom großen Geld nicht verderben.

Was würdest Du mit einer solchen Menge Kohle tun?

Ich würde ein stadtnahes Bauland an einem See oder einem Fluss kaufen und eine Wohnsiedlung mit etlichen Ateliers und Werkstätten aufbauen lassen. Ich würde dorthin Menschen, die ich mag und mit denen ich auf einer Wellenlänge liege, einladen, zu wohnen, zu leben, zu arbeiten, zu wirtschaften, kreativ und künstlerisch zu wirken. Menschen, die diesen geschaffenen Raum als eine Lebenschance verstehen. Menschen, die miteinander kommunizieren, sich verstehen, die einen ähnlichen Lebenssinn verfolgen. Alle, die dort verweilen werden, brauchen keine festen Mietpreise zahlen. Jeder gibt das, was er kann und das, was ihm dieses Leben wert ist. Die Siedlung soll keinesfalls eine sogenannte Kommune sein. Ich möchte, dass jeder einzelne, der dort lebt, frei seine Persönlichkeit entfalten kann. Denn ich bin überzeugt, dass die gesunde und positive Energie, die in diesem Städtchen wachsen wird, den Ort zu etwas ganz Besonderem machen wird.

Ich stelle mir vor, dass ein roter Faden, der von Künstlern, Kunsthandwerkern, Musikern, Schriftstellern, Bühnenkünstlern und so weiter und so fort gesponnen wird, diese Gemeinde durchzieht. Denken wir zum Beispiel an Cafés, Blumengeschäfte, Kaufhäuser und ganz simple Dinge, die in unserem täglichen Leben eine scheinbar unbedeutende Rolle spielen. In nicht allzulanger Zeit würde diese Ministadt ein Anziehungspunkt für viele Besucher sein. Denn hier finden die Menschen das, was ihrem Herzen, ihrer Seele, gut tun wird.

Ich schnippe mit dem Finger. Die bunt schillernde Seifenblase platzt. Was bleibt, ist ein klitzekleiner feuchter Fleck Illussion.

Was würdest Du mit einem großen Batzen Geld tun, wenn Du im Lotto gewinnen würdest?

Schreibe es doch einfach in das Kommentarfeld.

Bis zum nächsten Mal 🙂

Herzlich,

Eure Petra Kolossa.

Die Entwicklung der Technik: Von Floppy-Disketten zu ChatGPT

Es gibt Augenblicke, an denen ich mich der technischen Entwicklung unserer Zeit nicht gewachsen fühle.

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich vor vierzig Jahren nach Berlin fuhr, um in einer Fortbildung zu lernen, wie man REDABAS, also das Relationale Datenbanksystem, verwendet. Ich lernte die Programmiersprache und gehörte mit zu den ersten, die einen PC1715 in ihrem Sekretariat zur Verfügung gestellt bekam.

Diese Computer verwendeten die ersten Disketten, die sogenannten Floppys. Manch einer von Euch erinnert sich vielleicht an diese Schlapperdinger. Für mich war das damals ein Wunder und eine unglaubliche Erleichterung in der Sekretariatsarbeit. Wir konnten etwa achtzig bis einhundert A4-Seiten darauf speichern. Welch ein Fortschritt!

Etwas länger warten musste ich auf den passenden Nadeldrucker. Irgendwie kam man damals mit der Produktion nicht hinterher. So klapperte, verbunden mit dem PC, meine damals bereits fortschrittliche elektrische Schreibmaschine mit einem Typenrad als Drucker. Ich war begeistert, was alles möglich war. Und noch mehr, als ich den Nadeldrucker erhielt und alles x-mal schneller ging.

Zehn Jahre später kaufte ich mein erstes Mobiltelefon. Es war ein türkisgrüner „Klopper“ von Eplus. Das gute Stück war in der Nutzung wahnsinnig teuer, aber eine unglaubliche Hilfe in meiner Selbständigkeit.

Im Jahr 2000 wählte ich mich das erste Mal über ein Modem in das Internet ein. Dieses Universum empfand ich als Parallelwelt. Es beeindruckte mich und ich liebte es, dieses zu erkunden und zu nutzen.

Die digitale Entwicklung in den letzten fünfundzwanzig Jahren bis zum heutigen Tag ging unglaublich rasant.

Vor etwa einem Jahr las ich zum Thema ChatGPT. In mir baute sich eine Abneigung zu dieser künstlichen Intelligenz auf. Ich mochte es nicht, dass wir komplette Texte über dieses Modul generieren, dass Bilder zu einem gewünschten Thema in kurzer Zeit ausgespuckt werden können, dass Berechnungen durchgeführt werden und wir jede x-beliebige Frage an dieses System abgeben können und umfangreiche Antworten erhalten. Banal gesprochen, glaubte ich, dass sich eine Maschine beginnt, über den Menschen zu stellen und diesen über kurz oder lang „erledigt“. Es fühlt sich dystopisch an. Es ist eine Spirale in die Unendichkeit. Eine Maschine vom Menschen erschaffen, lernt, sich selbst zu entwickeln.

Inzwischen habe ich, nach einem Tipp eines Bekannten, auf meinem Smartphone die kostenlose Variante von ChatGPT geladen und probierte es einige Male aus. Das System ist so gut, wie das Wissen der gesamten Menschheit. Dieses Schwarmwissen hat inzwischen einen IQ von 160, wie ich gestern in einem Podcast erfuhr. Wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche IQ 100 beträgt und man mit einem IQ von 130 als hochbegabt zählt, bestätigt das meine Skepsis. Den höchsten IQ soll übrigens Marilyn von Savant mit 228 haben.

Ein praktisches Beispiel aus diesem Beitrag. Ich wollte mich vergewissern, ob meine Erinnerung an die Speicherkapazität der Floppy-Disketten korrekt ist. Zunächst recherchierte ich auf Google. Meine Frage formulierte ich immer wieder neu, erhielt jedoch keine konkrete Antwort. Danach fragte ich ChatGPT ein einziges Mal und erhielt folgende Aussage:

Das ist ein Screenshot, den ich auf meinem Smartphone machte.

Ein anderes Beispiel: Ich sagte ChatGPT: Male ein Bild in Acryl des Medienhafens im Stil von Hundertwasser.

Es hat keine zehn Sekunden gedauert, bis dieses Bild auf meinem Smartphone war.

Auch das ist ein Screenshot.

In diesem System müssen wahnsinnig viele Daten eines jeden Menschen von uns gesammelt worden sein.

Ein letztes Beispiel soll unsere Nebenkostenabrechnung sein. Das war übrigens der Grund, weshalb ich ChatGPT auf meinem Smartphone habe. Ich fotografierte die Abrechnung und stellte meine Frage. Daraufhin überprüfte das System das Ganze. Hier habe ich nur zwei Screenshots eingefügt. Die ausgeworfene Prüfung ist detaillierter und umfangreicher. In unserem Haus wohnen drei Parteien.

Es ist wirklich erstaunlich, in welch hohem Niveau diese Maschine arbeitet. Sie versteht sofort. Wenn sie noch Informationen benötigt, hinterfragt sie es in einem höflichen „menschlichen“ Ton.

Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits steht ein riesiges Ausrufezeichen im Raum. Andererseits ist es gigantisch, das globale Wissen der Menschheit nutzen zu dürfen. Nur führt das nicht auch dahin, dass wir Menschen immer weniger selbst nachdenken? Ist es doch immerhin sehr bequem, diese App zu befragen und alles ist gut? Dann könnte sich die Maschine in kurzer Zeit über den Menschen stellen.

Nutzt Du ChatGPT? Wie denkst Du darüber? Ist es vielleicht doch einfach ein „Ding der Zeit“, wobei wir nicht lange herumgrübeln, sondern es dankbar annehmen sollten? Schreibe es doch einfach in das Kommentarfeld.

Für heute genug sinniert.

Bis zum nächsten Mal,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Regionaler Einzelhandel in seiner Form zeitgemäß?

Schafft sich der regionale Einzelhandel selbst ab? Das fragte ich mich oftmals. Ein Erlebnis aus den letzten Tagen scheint das zu untermauern.

Was ist geschehen? Unser Wasserbett lag nach vielen, vielen Jahren sprichwörtlich im Wasser. Eine Schweißnaht schien sich gelöst zu haben. Zumindest konnten wir kein anderes Leck finden. Dringend brauchten wir also einen Ersatz. Was wahrscheinlich jeder heutzutage getan hätte, wir schauten im Internet nach potentiellen Lösungen. Nach kurzer Zeit wurden wir fündig und bestellten die Ersatzkerne für unser Wasserbett. Es war Sonntag, der achte Dezember.

In meinem Atelier steht eine praktische IKEA-Klappliege. Die leistete bisher gute Dienste, wenn wir für ein paar Tage lieben Besuch hatten. So nutzten wir nun selbst dieses Bett und richteten unser vorübergehendes Schlafzimmer in meinem Arbeiteszimmer ein.

Zwei Tage später, also am zehnten Dezember erhielt ich eine Email in der mir mitgeteilt wurde, dass ein technischer Fehler vorliegen würde. Der Lagerbestand zeige Null. Unsere Bestellung müsse storniert werden. Kurze Zeit darauf, wurde der gezahlte Betrag, der mit Pflegemittel, einem Matratzentrenner und einem neuen Staubschutz bei knapp vierhundert Euro lag, zurückgezahlt.

Wir wollten für unser Problem eine schnelle Lösung und hofften, diese bei unserem regionalen Wasserbetten-Geschäft zu erhalten.

Einen Tag darauf, also am elften Dezember rief ich bei dem regionalen stationären Wasserbetten-Händler an, um einen schnellen Ausweg aus unserem Desaster zu finden. Dass das etwas teurer werden würde, war uns klar. Wir dachten uns, ob nun fünfhundert, statt bisher vierhundert Euro zu zahlen wäre schon in Ordnung.

Am Vormittag erreichte ich eine Mitarbeiterin und am Mittag rief der Chef selbst zurück. Nach einigem Geplänkel, wie zum Beispiel das Bett sei zu alt, wahrscheinlich noch in D-Mark bezhalt und so weiter, sei es nun Zeit für ein neues. Ich erklärte ihm, dass das Bett perfekt und ohne Makel sei. Es müsse nur der Matratzenkern ersetzt werden. So erfuhr ich, dass das überhaupt nicht so einfach sei. Er wollte die Maße für die Schaumstoffumrandung des Bettes wissen.

Ich lief ins Schlafzimmer. In der einen Hand das Telefon am Ohr, in der anderen den Zollstock. Ich sagte ihm die Maße. Er rief in den Hörer, dass wir bereits damit ein Problem hätten. Vier Zentimeter in der Breite oben reiche überhaupt nicht aus. Inzwischen sei es Standard, mindestens fünf bis fünfeinhalb Zentimeter für die Umrandung. Weniger halte die Wasserkerne nicht aus. Hier müsse dringend für die Matratzen eine neue Schaumstoffumrandung her. Er wolle mal sehen, ob da was auf die Schnelle zu machen sei. Die Heizungen unter den Matratzen seien ja auch viel zu alt, ich solle überlegen, neue anzuschaffen. Ich lehnte dankend ab. Warum etwas, das in Orndung ist, auf Verdacht mit Neuem austauschen?

Er fasste zusammen. Wir benötigen also die zwei Wasserkerne, einen Trenner und die Schaumstoffumrandung. Er wolle sich darum kümmern und in etwa zwei Stunden zurückrufen.

Inzwischen schaute ich im Netz nach solchen Schaumstoffumrandungen. Eine in unserer Größe würde knapp zweihundert Euro kosten. Nirgendwo fand ich die von dem Chef des Bettenhauses genannten wichtigen Breite des Randes der Umrandung. Es fand keinerlei Erwähnung. Aber sei es, wie es ist, ich rechnete insgesamt mit maximal siebenhundert Euro.

Pünktlich klingelte das Telefon. Er jubelte. Es sei alles lieferbar. Am sechszehnten Dezember hätten wir alles zu Hause. Er brauche nur noch mein Okay. Ich sagte ihm, dass das ja super sei. Und fragte ihn, was mich das alles nun koste. Er: „Hm, nunja, hm, delüp, delüp, ein Meter die Umrundung, das sind insgesamt delüp, delüp, okay plus delüp, delüp. Okay, alles roundabout: zweivier.“ Ich fragte ihn: „Was zweivier?“ „Zweitausendvierhundert Euro.“, sagte er.

Mir verschlug es die Sprache. Dafür bekomme ich ein komplett neues Marken-Wasserbett. Ich sagte ihm, dass das auf keinen Fall in Frage komme. Die Preise liegen bei weitem unter dem, was er berechnet habe und ich wolle das nicht bezahlen. Er hielt mir noch einen Vortrag wie toll seine Bewertungen im Internet seien und regte sich auf, dass die Leute immer unterschätzen, wie wichtig das Schlafen auf ausgesuchten hochwertigen Materialien sei und so weiter und so fort. Ich sagte ihm, dass das sicher alles hervorragende Argumente seien. Jedoch wolle und könne ich mir sein Angebot nicht leisten. Darauf er: „Ich sage immer, wenn die Leute nicht das Banalste bezahlen können, sollen sie sich einen anderen Job suchen.“ Ich blieb erstaunlich höflich und verabschiedete mich. Im nachhinein regte ich mich mächtig über diesen Menschen auf.

Auch das ist einer der Gründe, weshalb die Leute vom regionalen Handel Abstand nehmen. Wer möchte derart arrogant behandelt und wahrscheinlich auch noch über den Tisch gezogen werden? Ich bin immer wieder hin- und hergerissen. Zum einen ist der lokale Handel eine regionale Säule in jeder Stadt. Zum anderen ist er inzwischen umständlich und zum Teil unattraktiv geworden. Ich bin davon überzeugt, dass er neue Konzepte braucht und in der heutigen Wahrnehmung überholt ist. Hinzu kommt meine ganz persönliche Meinung, dass vor allem die Innenstädte seit 2015 zunehmend an Attraktivität verloren haben und von fremdländischen Kulturen okkupiert zu sein scheinen. Ich persönlich habe keine Freude mehr daran, die Innenstadt zu besuchen und bediene mich überwiegend dem Onlinhandel. Hinzu kommt, dass ich aus dem ländlichen Raum explizit in die Stadt fahren müsste, um einen Einkauf zu erledigen. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.

Also zurück zu unserem Wasserbett: Wir bestellten also daraufhin bei einem anderen deutschen Wasserbettenhandel online unsere Wasserbettkerne, einen Bettentrenner, einen Staubschutz und die notwendigen Pflegemittel für knapp vierhundert Euro.

Zum Heiligen Abend bekamen wir endlich unsere Lieferung. Ich glaube, nur wer gewohnt ist, in einem Wasserbett zu schlafen, kann das nachvollziehen, wie erleichtert wir noch an diesem Abend alles einrichteten. Nach sechszehn Nächten Schlafen auf dem Gästebett war es ein Hochgenuss, endlich wieder entspannt und gut schlafen zu können.

Immerhin: Wir verbringen ein Drittel unseres 24-Stunden-Tages mit schlafen. Erst dann, wenn wir unserem Körper nicht das geben können, was er braucht, bemerken wir, wie wichtig diese vermeintliche Nebensache „Schlaf“ ist.

Wie sind Deine Erfahrungen zum einen zum Thema Schlafen und zum anderen zum Thema Online-Shopping gegen stationären Einzelhandel?

Schreibe es doch einfach ins Kommentarfeld.

Bis zum nächsten Mal,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Einfach September

Welchen Monat des Jahres magst du am liebsten? Warum?

Hast Du einen Lieblingsmonat? Ich liebe den September. Meine Stammleser wissen das bereits. Denn oftmals erwähnte ich es und schrieb darüber. Dennoch möchte ich die heutige Frage von  WordPress nicht ignorieren.

Der September hat etwas Vollkommenes. Seine Temperaturen sind moderat. Nicht mehr heiß, noch nicht kalt. Die Natur ist satt, bereit, geerntet zu werden. Die Tage werden etwas kürzer. Die Abende sind lau und geben bereits etwas Ruhiges und bereiten uns auf die kommende Kräfte sammelnde Jahreszeit vor. Ich fühle mich vom September, der meteorolisch betrachtet bereits der Herbst ist, jedoch jahreszeitmäßig noch zum Sommer gehört, umarmt. Es ist definitiv mein liebster Monat.

Auf meinem Smartphone stöberte ich mal durch die Bilder des Septembers in diesem Jahr, die aufgenommen habe. Hier ein paar wenige für Euch:

Die Herbstannemone, der Sanddorn, das Pfaffenhütchen sind typische Begleiter des Septembers.

Der Blick über unseren frühherbstlichen oder spätsommerlichen Ort in Richtung der schneebedeckten Alpen.

Ich mag die Zeit zu Hause.

September ist die Zeit der Sanddornernte. Auch wenn das immer ein riesengroßes aufwendiges Prozedere ist, machen wir es immer wieder gern. Sanddorn-Gelee. Nicht nur wir mögen diesen Leckerbissen. Unsere Lieben freuen sich immer sehr auf ein solches Mitbringsel.

Auch dieses Bild ist aus dem September. Ich machte es auf der Terrasse unseres kleinen Gartens. Man sieht sehr deutlich die beginnende Laubfärbung, den Weg vom Sommer in den Herbst. Hast auch Du einen Lieblingsmonat im Laufe eines Jahres?

Der heutige Novembertag ist stürmisch und kühl. Mitte der Woche soll es Schnee geben. Aber warten wir es ab. Meistens stimmen diese Vorhersagen nicht 😉

Bis zum nächsten Mal.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Nur wenige Sekunden

Was ist der erste Eindruck, den du Menschen vermitteln möchtest?

Dieses Thema ist ein „Evergreen“. Einige Jahre lang hielt ich unter anderem Vorträge zum Thema Persönlichkeit und Image. Ich möchte heute dazu nicht weit ausholen.

Fakt ist, dass jeder von uns nur wenige Sekunden hat, seinen eigenen ersten Eindruck dem Gegenüber zu vermitteln. Der andere bildet sich innerhalb von etwa sieben Sekunden sein Urteil über Dich. Und das Verrückte ist: Dieser erste Eindruck bleibt nachhaltig in den Köpfen der Menschen. Natürlich kannst Du diesen später korrigieren, jedoch diese Erinnerung nicht löschen. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Aber darum geht es heute nicht.

Ich weiß, dass viele von uns glauben, das sei oberflächlich. Schließlich könnte in diesem Menschen ein völlig anderer Kern stecken, als das, was wir im ersten Moment wahrnehmen. Das mag sein. Nur gibt es tatsächlich Situationen im Leben, wo wir keine Chance erhalten, dem anderen zu erklären, wer wir außerhalb unserer präsentierten, oftmals zur Schau getragenen, äußeren Schale sind.

Unsere Erscheinung, unser Aussehen, unsere Gestik und Mimik, unser Geruch und noch einige Dinge mehr, sind der erste Eindruck, den wir hinterlassen. Es ist das erste Signal, das wir dem anderen, unserem Gegenüber senden. Uns umgibt eine diverse Aura, die wir selbst (als Sender) nur aus subjektiver Sicht wahrnehmen können. Für den anderen (als Empfänger) sind die ersten Sekunden, mit denen wir auf ihn wirken, real und objektiv.

Zurück zur obigen Frage: Ich kann keine allgemeingültige Antwort auf den ersten Eindruck, den ich „den Menschen“ vermitteln möchte, geben. Ist es doch immer situationsbedingt. Und das ist ganz sicher nicht nur bei mir so. Es macht einen großen Unterschied, ob ich zum Beispiel auf Menschen in einer Behörde oder in einem Supermarkt, im Berufsleben oder unter Freunden einen ersten Eindruck hinterlassen möchte.

Will ich als vertrauenswürdige, erfahrene, stilsichere, energiegeladene Geschäftspartnerin ernstgenommen oder als ein ausgeglichener, würdevoller, lebenserfahrener Ruhe- und Kraftpol für Freunde und die Familie wahrgenommen werden?

Ich legte bis vor ein paar Jahren großen Wert darauf, situationsbedingt „zu wirken“. Inzwischen habe ich mich gefunden und bin in einem Alter, das es mir ermöglicht, einfach nur so zu sein, wie ich bin und sein möchte. Das trage ich  natürlich auch mit meinem Stil, mit meiner Gestik und Mimik und so weiter nach außen und hinterlasse mit jeder Begegnung auch in den ersten Sekunden den berühmten „ersten Eindruck“.

Den Menschen im allgemeinen möchte ich einen selbstbewussten, etwas distanzierten, seriösen, klugen, lebenserfahrenen und stilsicheren ersten Eindruck vermitteln. Das ist das, was sie von mir wahrnehmen sollen. Den meisten Leuten von ihnen werde ich wahrscheinlich nie wieder begegnen. Wenn doch, denn es heißt ja, man träfe sich immer zwei mal im Leben, so wird man sich an diese ersten Sekunden von damals erinnern. Alles Weitere entscheiden dann ganz andere Aspekte. Dazu vielleicht einmal zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

Wie ist es bei Dir? Welchen Eindruck möchtest Du bei den Menschen in den ersten Sekunden hinterlassen?

Ich bin wirklich sehr neugierig.

Ein schönes Wochenende wünscht Euch,

Eure Petra Kolossa.

Zwei mal vierzig – 2029

Wir haben November. Ich mag diesen Monat irgendwie nicht. Der Herbst ist noch da, aber irgendwie bereits am Verrotten. Es ist kühl. Eigentlich etwas zwischen kühl und kalt, also etwas mehr als kalt und etwas weniger als kühl. Ich glaube, dafür gibt es keine richtige Beschreibung. Die Tage werden selten wirklich hell. Es hängt immer etwas Trauriges über uns. Ich bin ständig bemüht, nicht müde zu wirken, nicht zu frösteln und mich nicht diesem November-Blues hinzugeben.

Früher, also vor der Ampelzeitrechnung, liebte ich eine warme Wohnung. Jetzt liebe ich sie immer noch, aber ich trainierte mir eine Wohlfühltemperatur um zwanzig Grad an. Nun gut, ich muss noch etwas trainieren. Es ist noch ein wenig Luft nach oben. Also ziehe ich dicke Socken an, binde mir ein wärmendes Tuch um den Hals, schiebe mir Stülpchen auf die Handgelenke und hänge mir zusätzlich eine Jacke über die Schultern. Jedes Mal, wenn ich an dem Heizungsrädchen drehe, habe ich schlechtes Gewissen. Ich halte die Temperatur im Auge und drehe sofort, wenn zwanzig / einundzwanzig Grad erreicht sind, wieder runter. Wir heizen nur noch so, dass die Temperatur in der Wohnung durchschnittlich nicht unter siebzehn / achtzehn Grad fällt und geben etwas mehr Wärme in die Räume, in denen wir uns aktuell aufhalten.

Wärme ist inzwischen Luxus. Wer hätte das gedacht?! Dieser November bringt mir das gerade sehr nah.

Heute ist der neunte November. Die „Mauer“ fiel vor fünfunddreißig Jahren, vor 35!! Jahren. Die Spaltung, die Zerschlagung des Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg hinterlässt Spuren bis in die heutige Zeit. Die Mauer, die fiel, stand zwischen Ost und Westdeutschland. Das andere Abgetrennte spüren wir weniger, weil damals die Ländereien von den dort lebenden Menschen in gleichem Zuge bereinigt wurden, die Deutschen aus ihrer Heimeit herausgeschmissen, also vertrieben wurden. Somit ist der nachhaltige Schnitt jetzt weniger spürbar.

Jedoch Ost- und Westdeutschland lebten mit den Menschen weiter. Die eine Seite wurde ideologisch und wirtschaftlich durch die westlichen Siegermächte geformt und die andere Seite durch die damals sowjetische Siegermacht. Somit wuchsen zwei Gesellschaftsformen nebeneinander.

Was sich nicht wirklich trennen lässt, sind Familien. Verwandte sind immer verbunden. Nicht ohne Grund gibt es den Spruch „Blut ist dicker als Wasser“. Wenn der eine Teil der Familie im Westen und der andere im Osten des Landes lebt und aus politischen Gründen jeglicher Kontakt verboten wurde, welche sinnreiche Begründung will man da auffahren? Was bleibt, sind von Ideologie getriebene Erziehung, Denunzierung, Verfolgungen, Bestrafungen bei Zuwiderhandlungen, Verächtung. Die Menschen werden in Gruppen gespalten. In regierungskonform und eben die, die ihren eigenen Kopf haben, diesen Unfug nicht verstehen wollen.

Es scheint wie ein Experiment. Die Aufgabe: Was geschieht, wenn ich ein Land von heute auf morgen trenne und jeder Seite eine andere, gegensätzliche Gesellschaftsform überstülpe?

Der einen Seite gebe ich ausreichend finanzielle Mittel zur wirtschaftlichen Entwicklung an die Hand. Die Menschen werden reichlich Eigentum erwirtschaften, ihren Besitz mehren, vererben und ihr Auge auf noch mehr Reichtum richten. Der anderen Seite gebe ich eine große Portion Moral, Kollektivismus, Eigeninitiative und soviel Geld, dass es geradeso reicht, um daraus aus eigener Wertschöpfung gesellschaftlich zu wachsen. Kaum einer der Menschen wird viel Eigentum besitzen. Sie werden es nicht vermissen, weil für sie die Gesellschaft sorgen wird. Sie haben ausreichend zum Leben und sind auf ihre Weise glücklich.

Ich lasse dieses Versuchsprojekt vierzig Jahre laufen, was zwei Generationen entspricht und beobachte, was geschieht.

Die errichtete Mauer fiel durch Initiative derer, die ihr Leben in die eigene Hand nehmen mussten, weil sie keine Geldgeber hatten, die es ihnen ermöglichten, ihr Land aus den Ruinen unter erleichterten Bedingungen aufzubauen. Die Mauer fiel durch die Kraft der Ostdeutschen. Diese Menschen lernten bis dahin nicht, dass Gutgläubkeit nicht gleich Vertrauen bedeutet. Diese Menschen tappsten im wahrsten Sinne des Wortes in ein fremdes den „Ossis“ gegenüber mit Überheblichkeit geprägtes Abenteuer.

Inzwischen sind fünfunddreißig Jahre ins Land gegangen. Der Osten wurde durch die des Westens überrannt, fast okkupiert. Die Ostwirtschaft wurde zunichte gemacht, die des Westens wurde obenauf gesetzt, von den dortigen Unternehmen integriert und der Rubel rollte. Sorry, die DM-Mark natürlich. Was wurde dabei vergessen? Die Menschen. Die Menschen die in den vierzig Jahren ideologisch geprägt wurden. Die einen eben im Kapitalismus und die anderen im Sozialismus.

Wie kann man das Experiment weiterführen? Ganz einfach. Wir brauchen einen Vergleichswert. Also lassen wir das Ganze noch einmal vierzig Jahre laufen und schauen, was geschieht, wenn wir diese nun zusammengewürfelte Vielfalt weiter wurschteln lassen.

Nach fünfunddreißig Jahren sind Wessis immer noch Wessis und Ossis immer noch Ossis. Es gibt keine wirkliche Vereinigung. Deutschland ist nach wie vor gespalten. Es wurde und ist ideologisch gespalten.

Die Menschen im Ostteil Deutschlands spüren ganz genau, was derzeit geschieht. Sie haben das alles in einer ähnlilchen Weise bereits durchlebt. Diese machtbesessene Politik ist zu klar durchschaubar.

„Du wirst nichts besitzen und glücklich sein.“ Das ist das große globale Ziel, des „Great Reset“.

Deshalb beginnt derzeit wieder im Osten Deutschlands ein Aufbegehren. Ich wünsche mir sehr, dass dieses Bewusstsein auch im sogenannten Westen Gehör fände.

Das Experiment wird noch fünf Jahre laufen. Dann sind die vierzig Jahre rum. Im Jahr 2025 wird es wieder Wahlen in Deutschland geben. Diese werden schmutzig. Das kann man bereits heute wahrnehmen. Das Ergebnis dieser Wahlen wird einen großen Ruck durchs Land gehen lassen. Jedoch den endgültigen wird es erst 2029, nach diesen von mir beschriebenen vierzig Jahren geben; nämlich zur übernächsten Bundestagswahl.

Wir haben noch fünf Jahre, um dieses, unser Land auf das Kommende vorzubereiten. So zu gestalten, dass es wieder ein Deutschland mit seiner eigenen Kultur, seinen Eigenheiten, seinem eigenen Wesen sein wird.

Das, was ich jetzt schrieb, mag sich naiv lesen und ich weiß nicht, ob das so sein wird. Dieses Szenario, dieser Zeitablauf lief in meinem Kopf, meine eigene Spinnerei. Es sind auch nur meine flüchtigen Gedanken. Vielleicht getrieben durch diesen neunten November, vielleicht auch nur, weil ich diesen ganzen Trödel, wenn auch in wesentlich abgeschwächter Form, bereits erlebte. Mir kommen unendlich viele Vergleiche in den Kopf, aber ich denke, es würde hier in meinem heutigen Beitrag zu weit führen.

Vielleicht noch ein Beispiel, weil es im Augenblick so sehr präsent ist.

In der Zeit des gespaltenen Deutschlands holte der Westen Gastarbeiter in den Fünfzigern und Sechszigern ins Land, um den begonnenen wirtschaftlichen Aufbau durch Arbeitskräfte insbesondere aus Italien, Griechenland, Jugoslawien und der Türkei zu unterstützen. Viele von damals blieben bis heute und sind zum Teil selbst Großeltern. Die meisten leben nach wie vor in Städten unter sich. Was mir auffiel, sind die aus der Türkei stammenden Menschen, insbesondere die Frauen, die bis heute kaum Deutsch sprechen. Ich konnte das selbst vor etwas über zehn Jahren in der Stadt Duisburg beobachten, als ich dort beruflich zu tun hatte. Ich möchte es nicht pauschalisieren. Jedoch denke ich, dass die Menschen aus einer europäischen Kultur, wie die Italiener, Griechen, Polen, Rumänen oder aus dem ehemaligen Jugoslawien sich anders und selbstverständlich integrieren können. Die türkischen Menschen sind muslimisch gepägt und kulturell sehr nah dem arabischen Raum. Sie wollen sich ungern einer anderen Kultur „unterwerfen“.

Der Osten des Deutschlands holte sich ebenso Menschen aus anderen Ländern. Der Ansatz war ein anderer. Es sollte denen geholfen werden. Sie sollten eine Ausbildung machen, um das gewonnene Wissen in ihren Ländern anwenden zu können. Es waren junge Leute insbesondere aus Vietnam, Kuba, Mosambik, Ungarn, Angola und Algerien. Der Aufenthalt war zwischen drei und fünf Jahren beschränkt. Entweder sie studierten oder sie machten eine Lehrausbildung mit einer beruflichen Praxis, wo sie in den Ausbildungsbetrieben arbeiteten. Spätestens nach fünf Jahren gingen sie wieder nach Hause. Sie wurden für diese Zeit in Wohnheimen untergebracht. In den Achtzigern soll es Verträge mit einigen Ländern gegeben haben, wo einige der jungen Leute, insbesondere Vietnamesen, länger bleiben konnten.

An eines kann ich mich erinnern. Es gab immer wieder Ärger und harte Auseinandersetzungen mit den Algeriern. In den Diskotheken zückten sie mal fix ein Messer, wenn es um den „Besitz“ eines Mädchens ging. Oder es wurde sich geprügelt. Oftmals wurde kurzerhand der Hals einer Flasche auf dem Boden abgeschlagen. Es waren immer unschöne Szenen, wenn einer dieser muskulösen Kerle in den Knien federnd mit den zackigen gefährlichen Glasscherben drohte. Wir erlebten das öfter damals im „Lindengarten“ in Dresden. Heute steht dort unter gleichem Namen ein hochwertiges Hotel. Das Zusammenleben mit den Algeriern, die kulturell arabisch geprägt sind, funktionierte nicht gut. Sie wurden nach relativ kurzer Zeit wieder nach Hause geschickt

Was erleben wir heute? Ich denke, das muss ich hier nicht näher erläutern. Wir alle gehen mit offenem Blick durchs Leben. Und wir alle wissen, dass die Situation äußerst kritisch ist und der Umgang mit Geflüchteten, Migranten und Asylsuchenden dringendst in eine endgültige Klärung geführt werden muss.

Aber da sind wir wieder bei den von mir beschriebenen fünf Jahren. Ich mag falsch liegen. Dennoch habe ich solch ein Bauchgefühl, dass nach zwei mal vierzig Jahren sich Deuschland endlich wieder finden wird.

Wie siehst Du das?

Ich bleibe dran und werde die Welt beobachten und meinen Blog hoffentlich noch weitere fünf Jahre mit meinen Texten befüllen.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Immer wieder diese Visionen

Was war das schwierigste persönliche Ziel, das du dir gesetzt hast?

Ich habe aufgehört, mir Ziele zu setzen, denen hinterherzujagen, sich als Loser zu fühlen, wenn man das Ziel nicht oder nur unter Krampf irgendwie erreicht hat.

Das ganze Prozedere mit kurzfristigen, mittelfristigen, langfristigen Zielen und letztendlich Lebenszielen kenne ich alles. Nicht nur einmal nahm ich an diversen Kursen, Seminaren, Coachings und weiß der Teufel, was noch, teil. Schließlich gehört das zum guten Ton, sich selbst zu stählen und konsequent zu sein.

Ich bin es nicht ausreichend. Einmal hörte ich von einem Seminarleiter, dass keiner, der es nicht einmal schafft, sein eigenes Körpergewicht vernünftig zu halten, es jemals schaffen wird, seine Ziele konsequent zu erreichen. Solche Menschen seien dafür zu schwach. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich gerade zum Glück ein gesundes Gewicht. Ich hätte wahrscheinlich beschämt sofort abgebrochen. Vielleicht hat er sogar recht. Wer nicht mit sich selbst hart sein kann … Übrigens habe ich zur Zeit etliche Kilogramm zu viel auf meinen Rippchen 😉

Auf einem anderen Seminar, bei dem es unter anderem um Ziele ging, sagte der Coach, dass einer, der pleite gegangen ist oder Insolvenz anmelden musste, sich gleich erschießen könne. Der habe keine Chance, wieder auf die Füße zu kommen. Diese Leute hätten sich die falschen Ziele gesetzt oder waren nicht ausreichend strebsam.

Das ist Quatsch. Es gibt ausreichend Beispiele, dass eine Pleite parallel ein Lernprozess sein kann, um danach erfolgreich zu sein. Wie zum Beispiel Henry Ford, Walt Desney, Bill Gates. Unter diesem Link findest Du diese und weitere Beispiele. Außerdem gibt es ausreichend Beispiele für politisch-gesellschaftliche Unebenheiten, die Unternehmen, vor allen Dingen die kleinen, in eine schlimme Schieflage bringen können. Aus der jüngsten Vergangenheit sei an die bis heute nicht bewältigten Folgen der Corona-Krise erinnert.

Ach herrje, was ich für Listen schrieb, mir Ziele setzte, diese kontrollierte, korrigierte, visionierte und, und, und.

Ich denke, dass jeder entsprechend seines Wesens seinen Weg finden muss. Diese ganzen Seminare, Workshops, Coachings zur Persönlichkeitsentwicklung  laufen einem Muster hinterher: Es gibt ein Vorbild. Sei wie dieser, mache es wie dieser, erfinde nichts erneut, es ist schade um die Zeit, hinterfrage nicht, passe es auf deine Situation an, tue es einfach und du wirst erfolgreich sein wie dieser. Es mag funktionieren. Mir spreizen sich dabei die Federn. Ich ersticke in einem solchen Korsett.

Ich schrieb schon oft darüber. Meine Stammleser wissen, dass ich von diesen Choaches nicht viel halte. Es ist nur die Frage, ob jeder selbst den Prozess durchlaufen muss, um zu der Erkenntnis zu kommen, dass das Jagen nach etwas Gewaltigem, wie Ruhm, Macht, Geld und so weiter für das Leben letztendlich sekundär ist.

Ich setze mir keine Ziele mehr. Es sind Orientierungen, die ich vor Augen habe. Hier freue ich mich über jeden Erfolg. Dabei ist es so egal, wann, wenn überhaupt, das vermeintliche „non plus ultra“ erreicht sein wird.

Ja, natürlich hatte ich auch ein solches schwieriges Ziel. Welches? 2004 hatte ich für mich formuliert, bis zum Jahr 2024 komplett befreit in den Ruhestand gehen zu können. Das war tatsächlich das schwierigste persönliche Ziel, das ich mir setzte.

Ob ich es erreicht habe? Danach wird oben nicht gefragt 😉

Welches war Dein schwierigstes persönliches Ziel?

Habt einen fantastischen Tag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Hat doch jeder. Oder?

Wer sind deine Lieblingskünstler?

Jeden Tag schenkt WordPress uns Bloggern ein Thema. Es sind Schreibanreize. WordPress will uns damit einen Stupser geben, täglich einen Blogbeitrag zu schreiben. Ich mag das, auch wenn ich das Angebot nicht jeden Tag annehme. Es ist wirklich spannend zu lesen, was andere zum gleichen Thema zu sagen haben.

Wenn ich darauf antworte, erkennt Ihr das an den dicken Anführungsstrichen in der ersten Zeile. Heute also ist es ein solcher Beitrag, zu dem viele Bloggerinnen und Blogger schreiben.

Wer sind Deine Lieblingskünstler?

Ich habe eine ganze Menge. Insbesondere sind es Künstler aus der Moderne mit ihren ganzen Strömungen. Als junge Frau hatte ich etliche Kunstdrucke, die ich in meiner Wohnung aufhängte. Meine Vorliebe für bestimmte Künstler hat sich also schon sehr früh ausgeprägt. Ihr kennt meine Vorliebe für die Kraft der Farben. So mag ich insbesondere Hundertwasser, Kandinsky, Marc, Macke, auch Jawlensky und ein wenig liebäugel ich mit dem Jugendstil, wie zum Beispiel Klimt. Nun, das sind alles Künstler aus der Vergangenheit. Natürlich gibt es etliche, auch aus der heutigen Zeit, die ich sehr achte und verehre. Jedoch ist ein Lieblingskünstler irgendwie etwas anderes. Ich beziehe dabei das gesamte Lebenswerk ein und entwickele eine spezielle Vorliebe. Künstler und Künstlerinnen wachsen im Laufe ihres Schaffensprozesses und wechseln oftmals die Richtung, was selbstverständlich total in Ordnung ist. Deshalb ist ein Lieblingskünstler für mich eine Persönlichkeit, die ihr gesamtes Künstlerengagement vollendet, beendet hat.

Ich selbst beziehe in dem Begriff „Künstler“ auch Musiker, Theaterschaffede, Schauspieler, Autoren, Fotografen und so weiter ein. Es ist aus meiner Sicht ein Genre übergreifender Begriff. Aber ich denke, die Frage bezieht sich auf die Bildende Kunst, sonst hätte man wahrscheinlich nach Musiker, Schauspieler, Autoren und so weiter gefragt.

Gestern waren wir im Schloss Achberg. Eine Ausstellung unter dem Thema „Schwäbische Impressionistinnen – Malerinnen zwischen Neckar und Bodensee 1895 – 1915“ lockte mich. Ich war gespannt auf die von auschließlich Frauen erschaffenen Werke. Auch wenn es diese Malerinnen nicht zu meinen Lieblingskünstlern gehören, lohnt sich doch immer ein Blick über den Tellerrand.

Ein kurzer erfrischender Weg vom Parkplatz durch das Tal zum Schloss.

Ein beeindruckendes altes Kleinod.

Eines meiner liebsten Bilder der Ausstellung: Anna Peters, Lilien im Wald, Öl auf Leinwand

… und auch das von Käte Schallerr-Häslin: Tulpen und Früchtestillleben Paris. Beide Öl auf Karton

Ein Bild, das ich aus der zweiten Etage aus einem bleiverglasten Fenster machte. Lächeln musste ich über die arrangierten klaren modernen Kunststoffsessel.

Der Saal in der obersten Etage des Schlosses: Die Stuckdecke wiegt dreißig Tonnen! Kein schönes Gefühl, darunter zu sitzen. Heimlich denke ich: Es wäre besser, wäre es eine Atrappe aus irgendeinem Kunststoff. Hinzu kommt, dass in jeder Raumecke von oben eine figürliche Skulptur mit einem Schussgerät in den Raum zielt. Es ist merkwürdig, dass man diesen Raum für Konzerte und Veranstaltungen nutzt. Auch wir erlebten vor ein paar Jahren dort ein wunderbares Klavierkonzert.

Das Zitat von Anna Peters trifft meine Gedanken zum Thema Kunst.

Wieder im Auto. Ein Blick durch das Dachfenster. Welch eine Ruhe. Wie wunderschön, dass wir nach fünf Jahren wieder den Weg hierher fanden. Besuchten wir doch zuvor fast jede Ausstellung im Schloss Achberg. 

Hast Du einen Lieblingskünstler? Einen Künstler oder eine Künstlerin, die Dein Herz erobert hat? Schreibe es einfach ins Kommentarfeld. Ich bin ganz neugierig.

Für heute genug.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.