Malte Sonnenfeld – Künstler

Anfang 2018 stolperte ich bei Instagram über einige Kunstwerke, die mich innehalten ließen. Es waren Bilder, sehr farbintensiv, klar, irgendwie abstrakt, ein Stück PopArt, eine Kombination zwischen Zeichnung, Collage, Grafik und Malerei. Bilder mit einer Botschaft, intelligent versteckt und wahrscheinlich nur zu verstehen für den, der es verstehen will und den, der sich mit seinem Umfeld sowie dem Geschehen auf diesem Globus auseinandersetzt. Es sind Werke, die Emotionen wecken und nachhaltig sind.

Der Künstler Malte Sonnenfeld machte mich neugierig. Ich kannte ihn und seine Kunst bis dahin nicht. Sein Name verwirrte mich etwas und schien konstruiert. Der harte, kühle nordische Vorname gekoppelt mit einem weichen Namen, der eine warme und südliche Region suggeriert, ließen mich recherchieren. Nun, ich fand eine Bestätigung zu meiner Vermutung.

Michael Koslar, ein deutscher Fernsehmoderator, Sprecher, Autor und Maler. Der 52jährige Kölner separiert mit seinem Künstlernamen Malte Sonnenfeld die Malerei von den anderen Genres, die er außerdem bedient. Ich möchte ihm nicht weiter vorgreifen, denn weiter unten wird er Euch alles selbst erzählen. (Foto: Malte Sonnenfeld)

Im Laufe der über zwei Jahre, die ich Malte Sonnenfeld auf seinem Instagram-Kanal folge, sind nun eine beachtliche Anzahl von Bildern zu finden. Und die Gefühle beim Betrachten seiner Werke wandern zwischen einem Lächeln, einem „Aha, so-so“, „Hmm nun ja“, „Boah“, „ziemlich mutig“, „genau so!“ …

Schaut selbst  —->>> hier

Malte Sonnenfeld ist inzwischen ein bekannter deutscher Neo-Pop-Art-Künstler. In den 50er und 60er Jahren wuchs in Großbritannien und den USA die Pop Art. Man sagt, es sei ein Augenzwinkern, ein Aufbegehren gegenüber der „intelligenten“ abstrakten Kunst. Vielen Menschen blieben (und bleiben) die abstrakten Werke unerschlossen und ein ewiges Rätsel. Die Pop Art trumpft mit klaren Farben und Linien. Sie greift vor allem aktuelle Themen auf, gern auch die Konsumgesellschaft. Pop Art steht für populär, volkstümlich und erreicht eine breite Masse Menschen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Ihr über den Begriff  „Neo-Pop-Art“ stolpert. Seit einigen Jahren erlebt die Pop Art eine zeitgenössische Wiederbelebung. Mit dem griechischem Wortstamm neo (frisch, jung, neu, ungewöhnlich) wird die Epoche dieser Pop Art definiert.

Nun, wenn es den Begriff noch nicht gibt, ich weiß es tatsächlich nicht, möchte ich die Kunst von Malte Sonnenfeld als „tiefsinnige abstrakte Neo Pop Art“ bezeichnen.

Vor ein paar Tagen schrieb mir Malte und erzählte mir von seinem Film, den er in mühsamer Kleinarbeit mit Kollegen und Akteuren von seinem Leben erstellte. Ich habe mir den Film angesehen. Er ist wirklich so toll geworden, dass es mich motivierte, Euch hier von Malte Sonnenfeld zu erzählen. Ich bat ihn um ein paar Bilder. Er schickte mir außerdem noch den offiziellen Pressetext, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Aber schaut hier den Film:

Bitte ——->>> hier zum Film klicken

Pressetext:

„Wenn die Menschen wegen Corona nicht ins Atelier kommen, dann muss der Künstler zu den Menschen“. …so dachte der Neo-Pop Art Künstler Malte Sonnenfeld zu Beginn des Lockdowns. Er telefonierte rum, schrieb Emails und hatte nach einer Woche ein komplettes Drehteam und Unterviewpartner zusammen um einen Dokumentarfilm über seine Arbeit zu drehen. Projektname: „MALEN SIE DOCH MAL WAS SCHÖNES!“. Unterstützt von Horst Goetze (betreibt den „Künstlerkanal“ auf youtube) machte sich Sonnenfeld an die Arbeit. Mitte August war es dann soweit, der Film war fertiggestellt und wurde auf diversen Online-Plattformen veröffentlicht.

Herausgekommen ist eine sehr erhellende Dokumentation über die Arbeitsweise eines Künstlers, seine Stellung in der zeitgenössischen Kunst, die Interpretation seiner Werke, aber auch ein Mut-mach-Film für andere Künstler.
Eine geistreiche, humorvolle und intelligente Art und Weise, um kreative Wege aus der Krise zu finden. Sonnenfeld ist „…einer der bekanntesten deutschen Neo-Pop-Art-Künstler“ und ist „…deutschlandweit bekannt im Neo-Pop-Stil…“. Mittlerweile arbeitet Malte Sonnenfeld in mehreren Städten: Unkel (Stamm-Atelier), Köln und seit diesem Jahrt auch Mönchengladbach.

Ihr wollt mehr wissen, seid neugierig geworden, plant einen Besuch in seinem Atelier, oder, oder, oder …

So findet Ihr Kontakt zu …

malte sonnenfeld – atelier
pützgasse 2
53572 unkel
0172-545688 und die null

Mir war es ein Vergnügen, Euch mit Malte Sonnenfeld bekannt zu machen. Ihr seid begeistert von seinem Schaffen? Oder wollt mir etwas mitteilen. Scheut Euch nicht, das Kommentarfeld unten zu benutzen. Ich freue mich riesig, von Euch zu lesen.

Und wer es noch nicht getan hat: Ihr dürft gern meinen Blog ganz einfach mit Eurer Email-Adresse abonnieren. Ihr werdet dann keinen Beitrag mehr verpassen.

Für heute:

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Caligari IV – Welche Stadt erkennt Ihr?

IMG_0003kl_ChemnitzDas „Caligari IV“ ist in diesem Jahr nun endgültig fertig geworden. Und dieses Mal will ich Euch noch nicht verraten, welche  Stadt sich hinter dem Bild verbirgt.

Wer von Euch erkennt die Deutsche Stadt, die ich in diesem Bild künstlerisch widerspiegele?

Unter allen richtigen Antworten, die hier auf meiem Blog, auf Instagram und Facebook eingehen, verlose ich eine Kuscheldecke (100 x 75 cm) mit diesem Motiv von „Caligari IV“

Bis zum 10. Januar 2020, Null Uhr Mitternacht, könnt Ihr die Frage beantworten.

Ihr wisst, dass ich in jedem meiner Caligari-Bilder eine Stadt verstecke, die ich künstlerisch interpretiere und male. Nach Miami, Fort Lauderdale und Ravensburg hier nun das vierte Bild mit der Stadt … ???

Jedes Bild ist übrigens 100 x 70 cm groß.

Und hier für Euch zum Appetit holen die fantastischen Kuscheldecken in den Designs von Caligari I, II und III. Diese schönen und praktischen Wohnaccessoires erhaltet Ihr in drei Größen, die Ihr in dem entsprechenden Button auswählen könnt.

Das Design von Caligari IV wird es erst ab dem 11. Januar in meinem Job zu kaufen geben.

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Also klickt einfach die Bilder an und lasst Euch in die bunte Welt von Caligari entführen.

Ich wünsche Euch einen schönen Samstagabend und bin ganz neugierig, welche Stadt Ihr in meinem neuen „Caligari IV“ entdeckt.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

(P.S. Beitrag enthält Werbug in eigener Sache.)

„Kätz“ auf dem Weg in die weite Welt

Zehn Jahre mussten ins Land gehen, bevor meine „Kätz“ den Weg in die weite Welt gehen dürfen.

Die ersten Kätz waren Einstrich-Zeichnungen, wie Zebra-Kätz, Nasch-Kätz, Luna-Kätz, Chor-Kätz und andere. Erst später entstanden umfangreichere Zeichnungen. Gewandelt in Vektorgrafiken, geplottet, entgittert und gedruckt auf Bekleidung und andere Textilien, erwachten sie zum Leben.
2013 hatte ich den Wunsch, den schwarz-weiß-Zeichnungen farbiges Leben zu schenken. Die Zeichnungen waren meine Grundlage zu den Kätz, die Ihr nun kennt.

Dreizehn Bilder malte ich bisher. Das Gentleman-Kätz, ist vorerst das letzte dieser Werkgruppe. Ich genehmige mir eine kreative Kätz-Pause. Noch etliche Zeichnungen liegen in meiner Mappe gesammelt. Irgendwann, etwas viel später, werde ich sicher noch eimal darauf zurück kommen.

Mich freut es riesig, dass meine Bilder in einem Jahreskalender in verschiedenen Größen zu haben sind. – Aber was mich fast von den Socken gehauen hat: Meine Bilder sind nun auch als Puzzles und Leinwandrucke in mehreren Größen im Handel erhältlich.

… nur ein paar Beispiele

Wollt Ihr Euch und Euren Lieben eine kleine Freude machen? Dann schnell hier klicken und bestellen 😉

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

PS: Noch einmal meinen herzlichen Dank für die hochwertigen Fotografien meiner Bilder an Willy Holger Wagner.

 

 

 

2018 – Nicht ohne meine „Kätz“

Seit einer Woche ist er zu haben: Der „Kätz“-Kalender 2018.

Ich hatte es Euch versprochen, dass es in diesem Jahr endliche einen geben wird.
Nun freue mich riesig, dass es geklappt hat. Der Calvendo-Verlag hat meine „Kätz“ in sein Programm aufgenommen. Er ist also in jedem örtlichen Buchhandel wie auch im Internet erhältlich.

Meinen besonderen Dank schicke ich an Willy Holger Wagner, der durch seine qualitativ hochwertigen Aufnahmen meiner Bilder einen Druck beim Calvendo-Verlag überhaupt möglich gemacht hat.

Mit dem dreizehnten „Kätz“, dem „Gentleman-Kätz“ schließe ich (vorläufig) die Werkgruppe „Kätz“ ab. Übrigens könnt Ihr die Originale noch bis zum 14. Januar 2017 in der Galerie „seenema“ in Bad Waldsee bestaunen. In meiner Ausstellung sind unter anderem sämtliche „Kätz“ inklusive Leihgaben zum ersten Mal komplett zu sehen – und wer mag: Meine Bilder können natürlich auch erworben werden.

Also nix wie schnell Euren „Kätz“-Kalender besorgen. – Und am besten gleich für Eure Lieblingsmenschen mit bestellen
Mögen Euch meine „Kätz“ ein Lächeln ins Gesicht zaubern – Monat für Monat.
Herzlich, Eure Petra Kolossa.

 

 

 

 

 

Jaaa, es wird ihn endlich geben …

… den Kunst-Kalender 2018 für alle „Kätz“-Liebhaber.

Das elfte „Kätz“ ist heute fertig geworden und dunstet die noch frische Farbe auf der Staffelei trocken.
Über die noch fehlenden zwei werde ich mich fix hermachen, damit die administrativen Vorbereitungen für die Fertigung in Angriff genommen werden können.

Hm, nun ja, das Sommer-Kätz malte ich im Querformat, alle anderen im Hochformat. Jetzt muss ich also doppelt ran: Denn ich wünsche mir , dass alle Bilder in diesem Werk die gleiche Ausrichtung haben.

„Lady-Kätz“ – das elfte 😉 (Schnappschuss mit dem Phone)

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… ein paar ältere Kätz-Momentaufnahmen:

 

Das Jahr 2018 wird farbenfroh und Euch mit poppigen frischen „Kätz“-Bildern jeden Monat begleiten. Ihr dürft Euch freuen und gespannt sein.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

 

 

 

… ein Schulterblick

zu den ersten Kunsttagen in Karlsruhe-Durlach im Juni.

Zur Zeit bin ich fleißig dabei die nächste Ausstellung vom 09. bis 11. September 2016 an gleicher Adresse vorzubereiten. Folgende Impressionen der letzten Ausstellung will ich Euch nicht vorenthalten.

Und hier die Akteure dieser Ausstellung. Wir fünf sind unter anderen bei der nächsten wieder dabei.

(c)_Klaus Eppele_Kunsttage-7

v.l.n.r.: Natalija Priester, Petra Kolossa, Wilfried Temp, Monika Henkel, Diana Rastetter
Foto: Klaus Eppele

Die kommende Ausstellung mit zehn Künstlerinnen und Künstlern steht unter dem Thema „Kunst durch Musik“. Dazu gibt es mehr im nächsten Beitrag …

Herzlich, Eure Petra.

 

 

 

 

 

 

 

Dagegen! – Dafür!

„… eh Leute, wo bleibt eure gesellschaftskritische Haltung? Früher haben Künstler wenigstens noch Stellung genommen und Position bezogen. Heute wird jedes Stück Kunst, vom Blümchen bis zum Hündchen im Internet gepostet und gezeigt, aber keine Haltung. Habt ihr keine mehr? Ihr guckt wohl alle weg? Oder habt ihr nichts zu sagen? Wo bleibt ihr? …“ So, oder so ähnlich las ich es neulich in einem Forum.

Was passierte? Künstler sind feinfühlige,  kritisch beobachtende Menschen und  haben sehr wohl was zu sagen und schwups, zauberten sie ihre  Arbeiten hervor und veröffentlichten diese.  Überwiegend mit dem Fingerzeig „dagegen!“. Gegen Krieg, gegen Missbrauch, gegen Umweltverschmutzung, gegen Fremdenhass, gegen …

Sie kennen Uli Steins Pinguin, der mit zerknirschtem Schnabel und hängenden Flügeln, sein Transparent „Dagegen!“ schleppt?
Auch ganz sicher ist Ihnen seine lachende,  frisch und verschmitzt schauende Maus mit dem Schild „Dafür!“ bekannt.

So fühlte ich, als ich die Kommentare las und die Bilder dazu betrachtete. Mir kam in diesem Moment nur eins in den Sinn: FARBE und DAFÜR!

Frische Farben für Leben, für Kraft, für Energie, für Freundschaft, für Liebe, für Akzeptanz, für Toleranz, für Sinnhaftigkeit, für Frieden, für uns, für dich, für mich,  … Kräfte bündeln DAFÜR …

So entstand mein Bild.

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„Energien bündeln“, Petra Kolossa, 2016, 50 x 50 x 2 cm, mixed media (Aquarell / Fineliner) auf Leinwand

Das Pendant „Energien freigeben“ ist in Arbeit.

Eine gute energiegeladene Woche wüncht, Ihre Petra Kolossa.

 

 

 

 

Umbrella-Kätz

Geburtstag meiner Umbrella-Kätz war Mitte September 2008. Es ist also schon eine ganze Weile her, als ich diese zeichnete. Wie immer mit dem Hintergrund, die Zeichnungen zu digitalisieren. So fanden auch diese beiden Motive den Weg auf die Shirts und andere diverse Bekleidungsteile.

Diese Aufnahmen entstanden im Oktober 2008 während eines Foto-Shootings für unseren (damaligen) Produktkatalog in den alten Gemäuern der „Louise“, einst eine Brikettfabrik in Domsdorf – heute ein Technisches Denkmal.

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Nun nahm ich mir die „alten“ Zeichnungen wieder vor. Es bereitet mir immer wieder riesiges Vergnügen, die Grundideen aufzugreifen und mit kraftvollen Farben völlig neue Bilder erstrahlen zu lassen.

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Umbrella-Kätz I, 2015
Petra Kolossa
70 x 50 cm
Acryl auf Leinwand

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Umbrella-Kätz II, 2015
Petra Kolossa
70 x 50 cm
Acryl auf Leinwand

Beide Bilder sind inzwischen auf dem Weg nach Palermo. In der Villa Castelnuovo werden sie das erste Mal vom 15. bis 18. Oktober öffentlich zu sehen sein.

Und: Jipiiiiie! Ich freue mich darauf. Denn wir werden hautnah dabei sein und uns ein paar Tage Auszeit in Palermo gönnen. Flug und Hotel sind schon gebucht.

Einen „umbrella-freien“ Herbststart wünscht, Ihre Petra Kolossa.

Flower-Kätz – das Zweite

Unbedingt wollte ich für die Ausstellung in Lissabon das „Flower-Kätz“ mitgeben. Ich assoziiere mit dieser Stadt frische, kraftvolle Farben, Leichtigkeit, Lebensfreude, Wärme, Sonne, Blumen …  Tja, aber nun ist dieses Bild nicht mehr in meinem Besitz. Also habe ich mich an die Staffelei gesetzt und ein zweites gemalt. „Flower-Kätz II“

Auch wenn es ein Namensvetter ist, so strahlt es doch ganz anders als das erste.

Zu sehen ist dieses Bild zum ersten Mal in Lissabon in der Colorida Art and Design Gallery ab dem 05. September 2015.

Flowerkaetz-II_20150729_640pxl„Flower-Kätz II“, 2015
Petra Kolossa
70 x 50 cm
Acryl auf Leinwand

IMG_0012.01„Flower-Kätz“, 2013
Petra Kolossa
70 x 50 cm
Acryl auf Leinwand

Einen guten Wochenstart wünscht,

Ihre Petra Kolossa.

PS: Besuchen Sie auch einmal den „Kätz-Liebhaber-Shop“.