Den Tag verlebt

War heute ein typischer Tag?

Jein. Und bei Dir?

Ich habe keine Begründung dafür. Aber ich war heute unendlich müde und erschöpft. Meine Augen brannten, als hätte ich Sand darin. Jede meiner Aktivität wurde zur sportlichen Höchstleistung. Uuuund, ich legte mich heute freiwillig nach dem Mittag hin, um etwas zu schlafen. Das ist wirklich etwas sehr, sehr Seltenes. Ich schlafe am Tage so gut wie nie. Denn wenn ich das tue, bin ich danach schlecht gelaunt und fühle mich noch mehr kaputt, als zuvor.

Heute tat ich es. Meine Konzentration war auf dem Nullpunkt. Ich wollte nur noch schlafen. Und ich schlief ganz fest zwei Stunden. Danach ging es etwas besser. Nicht gut, aber besser.

Es war absolut kein typischer Tag. Ich habe diesen verlebt, leider nicht wirklich gelebt. Ich ging meinen täglichen Routinen nach, mehr aber nicht.

Inzwischen weiß ich, dass es nicht nur mir so ergangen ist. Deshalb bin ich ganz neugierig.

Hat es Dich heute ebenso erwischt und Du fühltest Dich so ausgelaugt?

Schreibe es doch einfach in die Kommentare.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Montagsimpuls #46

Diesen Beitrag fand ich heute bei einer Bloggerkollegin, die ich sehr schätze. Es ist ein wunderbarer Beitrag zum Start in diese Woche, den ich gern mit Dir teile.

Auch ich mag es, Zeit für mich ganz allein zu haben und ich genieße es. Wie stehst Du dazu?

Viel Freude mit den Zeilen von Anja.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

„Wenn wir es nicht ertragen, allein zu sein, bedeutet das, dass wir den einzigen Begleiter, den wir von der Geburt bis zum Tod haben werden – uns selbst – nicht richtig wertschätzen.“ Eda J. LeShan

Montagsimpuls #46

Interessante Frage

Wenn du die Macht hättest, ein Gesetz zu ändern, welches wäre das und warum würdest du es ändern?

Nur ein Gesetz? Nun gut, in diesem Fall würde ich sofort das Wahlgesetz ändern. Die Möglicheit, dass sich drei Verliererparteien zusammenschließen können und somit die einfache Mehrheit erreichen, um als eigentlich vom Volk nicht gewollte Parteien letztendlich zu regieren, würde ich sofort ändern.

Außerdem würde ich in diesem Zusammenhang die direkte Demokratie einführen. Ich denke, die Bevölkerung endlich in die Entscheidungen tatsächlich einzubeziehen und das Schicksal nicht ausschließlich in die Hände weniger zu legen, würde die Verantwortung jedes einzelnen für das eigene Land wesentlich stärken. Nicht nur das. Ich denke, eine diverse Liebe zum eigenen Land würde sich Stück für Stück entwickeln. Die Menschen Deutschlands würden endlich aus ihren Schneckenhäusern gekrochen kommen, ihre Scham, Deutsche zu sein ablegen und sich trauen, ihr Land bewusst zu lieben, sich mitverantwortlich zu fühlen und mitzugestalten. Denn mit einem Kreuzchen auf dem Wahlzettel ist es nicht getan. Unsere Verantwortung liegt auch darin, Rechenschaft derer, die in unserem Auftrag arbeiten, einzufordern.

Welches Gesetz würdest Du ändern wollen, wenn Du die Macht hättest?

Schreibe es doch einfach in das Kommentarfeld.

Dieses Bild nahm ich heute am Morgen auf, als mir bewusst wurde, dass heute wieder der 12. eines Monats ist.

Jedoch hatte ich heute keinerlei Lust und Ambitionen einen derartigen Beitrag zu schreiben, oder zwölf Fotos zu machen.

Starke Rückenschmerzen in den letzten Tagen kosteten mich viel Kraft, die Tage und Nächte zu bewältigen. Aber bald ist ja März und der hat ja auch einen zwölften im Monat 😉

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Leider Störung meiner Webseite

Seit gestern sind leider keine Bilder auf meiner Webseite zu sehen. Dafür gibt es große freie Flächen.

Nun, ich bin voller Hoffnung, dass die Ursache dieses Problems bald gefunden wird und Ihr wieder wie gewohnt meine Beiträge mit allen Bildern, Filmen und sonstigen kunterbunten Dingen genießen könnt.

Ich selbst bin etwas brummelig, weil ich derartigen Dingen machtlos gegenüber stehe und mich so etwas unglaublich nervt.

Also drücken wir mal die Daumen, dass bald alles wieder rund läuft.

So schicke ich Euch heute einen lieben Gruß in Euren Tag.

Herzlich, Eure

Petra Kolossa.

See(h)weisen

Den nachfolgenden Beitrag schrieb ich vor fast zwei Wochen. Irgendwie übermannten mich die Dinge, die auf mich einstürmten. Ich fand keine Ruhe und ich nahm mir nicht die Zeit, meinen Blogartikel zu Ende zu bringen.

Dennoch lasse ich diesen einfach stehen.

Die Vernissage war bereits am 24. Juni und das fantastische Konzert mit JANISA am darauffolgenden Sonntag.

Hier ein paar wenige Bilder für Euch:

Unsere Kunstschau ist noch bis zum 09. Juli 2023  zu sehen. Immer am Samstag und Sonntag ab 15 Uhr. Schaut einfach vorbei, wenn Du in der Nähe bist.

Und hier nun der Beitrag, den ich nicht zu Ende brachte und dennoch für Euch jetzt zur Verfügung stelle:

Schon am Samstag ist es soweit: Der Start unserer Kunstschau „see(h)weisen“ in Eriskirch. Und wie immer sind die letzten wenigen Tage zuvor unglaublich aufregend. Ist an alles gedacht, wird alles rundlaufen, werden wir den Nerv unserer potentiellen Besucher treffen, und so weiter und so weiter  … wir, das ist unsere freie Künstlergruppe „seeArt“.

Ich überlegte, welche Werke ich für unsere Ausstellung beisteuern möchte. Eine bunte Mischung für eine vielfältige Ausstellung. Nun, unbedingt „knallbunt“, das bin ich, so werde ich erkannt und das wird von mir erwartet. Das weiß ich. Dennoch mag ich gern ab und an etwas anderes beisteuern.

Vor ein paar Jahren fertigte ich eine abstrakte Assemblage explizit für eine Ausstellung in Gohren am Bodensee. Segel. Diese würde ganz gut passen. Nur braucht es ein Pendant. Also machte ich mich fix ans Werk.

Gleich am Abend machte ich diese Gipsabzüge. Schließlich sollten sie am kommenden Tag durchgetrocket sein. Ich versäuberte das Ganze und legte die Reste beiseite. Morgen wird an diesen „Segeln“ weitergearbeitet …

… so dachte ich. Jedoch kam es irgendwie ganz anders. Ich sah diese Rester, die ich am Vorabend entfernt hatte und wollte sie in den Müll geben. Doch Stopp! Als ich die Flicken in den Händen hielt, sah ich plötzlich nur noch viele kleine Segel 😀 Ich verwarf die Idee einer zweiten Assemblage mit großen Segeln.

Und hier stehen die Bilder zum Verpacken bereit. Zwei Bilder aus der „FantastART“-Serie, also die Unterwasserbilder, das „Segel II“, die zwei Assemblagen und die „Caligari-Bilder Miami und Fort Lauderdale“ sollen die seeArt-Ausstellung ergänzen und bereichern. Als farbigen Tupfer lege ich noch ein paar „homepART“-Stücke dazu. Und was darf auf einer seeArt-Ausstellung niemals fehlen? Genau! Die Begegnungsstühle. So kommen also noch drei solcher gestalteten Stühle hinzu. Unverkäuflich, nur geliehen, als Stehhilfe für die Vernissage darf noch einer meiner bemalten Barhocker ins Auto.

Über all die Werke, von denen ich soeben sprach, schrieb ich im Laufe der Zeit in meinem Blog. Deshalb wird Dir sicher dieses und jenes bekannt vorkommen 😉

Wer in unserer Nähe ist, schaut einfach vorbei. Wir Akteure von „seeArt“ freuen uns riesig auf Euer Kommen.

Damit Ihr die Termine fest im Kalender einplanen könnt, hier alle Daten ganz genau für Euch:

Und heute Abend um 19 Uhr lesen wir im Rahmen der Kunstschau. Wir, das sind Julia Beils, Helene Müller-Kesenheimer, Alfons Müller und ich. Wir sind schon ganz gespannt und unendlich neugierig. Denn Lesungen sollen ja, so sagt man, keine Resonanz haben. Hoffentlich werden wir heute eines besseren belehrt 😉

Das ist das Werbe-Video, das ich für social media machte.

Seit 15 Uhr bin ich hier in Eriskirch und durfte schon einige Neugierige durch die Ausstellung führen.

Vielleicht sehen wir uns heute?

Herzlich grüßt aus Eriskirch, Kirchplatz 3,

Eure Petra Kolossa.

Kätz und ich

Tiere, die mit ihren Zweibeinern zusammenleben, haben einen äußerst sensiblen Sinn. Katzen sind speziell, unglaublich feinfühlig und fordernd.

Kater Flo, ein Kerlchen, das inzwischen vierzehn Jahre alt ist, hat seine Zweibeinerin total im Griff. Er hat eine konkrete Vorstellung von dem, was er unter schöpferischer Arbeit versteht. Keinesfalls sind das Webinare und ähnliche Online-Veranstaltungen. Also solche Dinge, wo ich tatenlos dem Bildschirm ausgesetzt bin, dasitze, in diese Kiste starre, der monotonen Stimme lausche und den powerpointähnlich wechselnden Grafiken folge.

Flo spürt, dass es mir große Mühe macht, die Augen wach zu halten. Also sorgt er mit seiner Präsenz für Abwechselung. Holt sich seine Streicheleinheiten und nimmt mir letztendlichg das Müdesein ab. Wir sind ein perfektes Webinar-Team.

Ich habe meine Kamera gezückt und für Euch die Situation in wenigen Bildern festhalten

… ich leiste Dir Gesellschaft. Streichel mich. Du machst doch nichts, hast doch Zeit …

… stimmt, ist irgendwie langweilig …

… seeehr langweilig …

… gaaaaanz sehr langweilig. Konzentriere Du Dich auf Dein Webinar. Ich schlafe für Dich …

Mit diesem Bild schicke ich Euch einen herzlichen Gruß 😻

Habt einen angenehmen und erfolgreichen Tag 🍁🍂

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Kätz – ein Stück aus meinem Herzen

Heute gebe ich die letzten Bilder meiner ersten Serie „Kätz“ in liebevolle Hände, in eine Privatsammlung. Es entstanden in dieser Werkgruppe insgesamt dreizehn Bilder.

Sehr dankbar bin ich, dass vor fünf Jahren in Zusammenarbeit mit Willy Holger Wagner ein wunderschöner Kunstkalender entstanden ist und dieser seitdem vom Calvendo Verlag immer wieder in das Programm aufgenommen wird.  Wer der Puzzle-Leidenschaft verfallen ist, findet meine Kätz in den verschiedensten Größen. Es beeindruckt mich immer wieder, zu sehen, wie zum Beispiel 2000 Puzzleteilchen zu einem großen ganzen knallbuten Kätz-Bild zusammengesetzt werden. Nun, ich muss gestehen, dass mir dafür absolut die Geduld fehlt.


Mit diesem Link kommst Du direkt zu Deinem Kätz-Kalender für das Jahr 2022. Und das Schöne ist, dass Du aus vielen Größen und Formen wählen kannst.  Also ganz schnell noch bestellen.  Das neue Jahr klopft schon leise an der Tür 😉

Das Deckblatt mit Sommer-Kätz
Die einzelnen Monate 😊

Du musst nicht traurig sein. Ich habe einen Liebhaber-Shop, in dem ich Reproduktionen meiner Originalbilder anbiete. Es sind hochwertige Drucke. Dort findest Du bereits heute auch einige meiner Kätz-Bilder. In den nächsten Tagen werde ich meinen Shop überarbeiten, damit Du aus allen Kätz wählen kannst.

Waren meine Kätz der ersten Serie immer fast schwarz, werden die Kätz der zweiten Werkgruppe immer kunterbunt sien. Hier habe ich Schnappschüsse im Entstehungsprozess des ersten Bildes aus der neuen Serie.

Das ist die Skizze zu dem ersen Kätz-Bild.

Ich freue mich riesig auf das Abenteuer Kätz in knallbunt.

Bei diesem Bild bemerkte ich, dass 50 x 70 cm doch nicht so klein sind, wie immer dachte. Meine Arme reichten nicht für ein ordentliches Selfie.

Also freut Euch, hier bald mehr über meine neue Kätz-Serie zu lesen 😻

Habt einen guten Start in die neue Woche.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

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Das Dilemma eines Individuums

Als ich meine letzte Woche reflektiere, bemerke ich an mir selbst, wie müde ich mich fühle. Damit meine ich nicht den vermeintlich fehlenden Schlaf. Mich erschöpft es, zu beobachten, wie die Menschen dieses, auch  meines, Landes bewusst und zielorientiert gespalten werden. Gruppen und Schichten feinden sich an. Nur wenige Menschen sind bereit zuzuhören, Toleranz zu üben und auch mal zu hinterfragen.

In dieser letzten Woche war in den morgendlichen Nachrichten zu hören, dass die Kinder eine große Wut auf die älteren Menschen hätten, weil diese noch immer nicht das sich sechsmonatig erneuernde Abo-Angebot der Regierung angenommen haben. Mir lief die Gänsehaut. Im Namen der Kinder rief eine Vereinigung dazu auf, das endlich zu tun, da schließlich sie die waren und sind, die am meisten unter den Einschränkungen gelitten hätten. Sehr bewusst wird hier ein medialer Einfluss benutzt, der mich äußerst nachdenklich stimmt. Als ob es nicht genügend Zersplitterung in der Bevölkerung gäbe, wird noch eins draufgesetzt; jung gegen alt.

Und so gelang neben dem eine Informationsflut in mein Bewusstsein, die ich sehr wohl genau aufnehme und darüber nachdenke. Das gesagte und geschriebene Wort sind für mich kein Schall und Rauch.  Es prägt sich ein und will verarbeitet werden.

Mir wurde in der letzten Woche erneut klar, dass das Äußern einer Meinung entgegen des Mainstreams Wasser in den See getragen ist. Es ist also kein Zufall, dass ich peinlich bemüht bin, in meinen Zeilen hier diverse Schlagworte zu vermeiden, um den Suchmaschinen und der „Künstlichen Intelligenz“ kein Futter vor die Füße zu werfen.

Ist es noch so, dass wir abseits der für allgemein gültig erklärten Meinung, frei und ohne diffarmiert zu werden, das sagen können, was wir denken? Dürfen wir eine vorgefertigte Meinung öffentlich hinterfragen, ohne, in die Ecke der sogenannten Querdenker oder Aluhutträger gesteckt zu werden? 

Die inzwischen zwanzig Monate, in denen wir mit diesem Dilemma leben, haben mich dünnhäutig gemacht. Und mir ist bewusst, dass noch einige Herausforderungen auf uns, auf mich, warten.

Ich bin dankbar für jede sensible Begegnung und die kleinen Dinge des Alltags, die mein Herz öffnen. So, wie dieses Sträußchen, die wahrscheinlich letzten Blumen vor dem Winter aus dem kleinen Garten.

In den nächsten Wochen werde ich Kraft vor allem im Texten und in den Farben saugen.

Möget auch Ihr einen Punkt haben, an dem Ihr Energie tanken dürft.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Im Alten liegt Neues – sagt man

Mich umfängt milde, weiche, lauwarme Luft, als ich die Autoscheiben nach unten lasse. Ich hatte mich auf dieser kleinen Insel total verfranst und frage den jungen Mann auf seinem alten Traktor nach dem Weg. Er erklärt ihn mir. Ich schaue ihn ungläubig an. Er muss lachen und sagt: “ Fahren sie einfach hier über den Feldweg, vorn rechts und dann sind sie schon da.“ Ich musste lächeln und nahm dankend den unoffiziellen Weg.

Ich bog in die ruhige Straße ein, die direkt zum Bodensee führte und an einem Steg endete. Mein Fuß trat instinktiv auf die Bremse und ich genoss den Augenblick. Nichts Spektakuläres, es war die Ruhe, das Ungeschminkte dieses Ortes.

Ich stieß zurück und suchte nach der Hausnummer. Nur wenige Meter weiter entdeckte ich das Haus. Parkte mein Auto, stieg aus, drückte die Autotür behutsam zu und ging wie benebelt auf dieses Gebäude zu. Ich glaubte den Duft von Annayake wahrzunehmen, den ich vor zwanzig Jahren trug. Meine Gesprächspartnerin für dieses Interview soll in diesem Haus wohnen. Ich weiß es nicht, in welcher Etage. Meine Schritte führen mich wie selbstverständlich auf die ebenerdige Wohnung zu. Ich bin verwirrt. Mein Herz schlägt heftig. Ich fühle, wie ich meinen Schlüssel aus der Jacke ziehen will, um diese Tür aufzuschließen.

Wie ist das nur möglich? Ein Deja-vue, über siebenhundert Kilometer entfernt und zwei Jahrzehnte zurück. Ein Ort der Geborgenheit im Windschatten des schützenden Dammes der nahen Elbe. Ich fühle die Wiesenblumen in meinen Händen, die ich auf dem Rückweg nach Hause pflückte, ich spüre die nasse Schnauze meines schwarzen wilden Ginos an der Wade. Ich höre Norah Jones. CDs, die mir Freunde schenkten. Musik, die ich damals so liebte. Ich zog die Vorhänge beiseite, öffnete die Terrassentür und genoss den Feierabend mit einer heißen Tasse Kaffee in den Händen auf meiner kleinen Terrasse.

Nein! Es ist nicht real. Es ist total verrückt! Ich stehe hier vor einer fremden Wohnung, die der damaligen in der ich eine Zeitlang lebte so sehr ähnlich ist. Damals ging ich zur Elbe. Hier  ist es der Weg an den Bodensee. Wasser! Ich liebe die Nähe zum Wasser.

Ich trete ein paar Schritte zurück und suche den Namen auf den Klingeln. Boah! Ich stand bereits vor der richtigen Tür. Es ist genau diese. Ich klingele. Mir wird nicht geöffnet. Wirklich schade. Ich schreibe eine Karte mit der Bitte um Kontaktaufnahme und stecke sie in den Briefkasten.

Es sollten ein paar Wochen vergehen, als mich ein Anruf der Frau erreichte, die ich damals interviewen wollte. Wir vereinbarten einen Termin. Nicht an diesem Ort, sondern in einer anderen Stadt.

Ich traf auf einen besonderen, facettenreichen, kreativen Menschen. Rika Marie Engst. Eine wunderbare Autorin, Fotografin mit etlichen weiteren kreativen Talenten.

Inzwischen haben wir regelmäßigen Kontakt. Ich bat sie, sie für meinen Podcast „Hör-Cafè“ interviewen zu dürfen. Sie war sofort einverstanden. Und so werden wir das noch bis zum Jahresende tun. Deshalb möchte ich heute nicht weiter vorgreifen.

Für meinen heutigen Blogbeitrag sandte mir Rika Marie ein paar kurze Texte, also ein kleiner Vorgeschmack für Euch. – Und eines kennt sie noch nicht. Die Vorgeschichte, die ich oben beschrieb. Umso mehr musste ich lächeln, als ich die Texte las, weil sie so treffend sind.

„Mit Altem abzuschließen, kann genauso weh tun, wie darin zu verharren. Irgendwann … durchflutet von Glück und Freude spürst du in dir die Kraft des Neuen. Jedes Ende birgt in sich den Keim zum Neubeginn. Ewiger Kreislauf des Lebens.“ (RikaMarie)

Diesen Prozess durchlebte ich so oft und und manches Mal denke ich, zu oft. Es gibt Momente, in denen ich nur eins will: Endlich angekommen zu sein. Werden wir es jemals sein?

Herzlich, Eure Petra Kolossa.