Reißleine ziehen

Wie immer sind außergewöhnliche politische Situationen Spielfeld für die spitzen Zungen der Satire. Und selbstverständlich gibt es auch kein Abtauchen für Corona.

So las ich folgendes:

„Sage mal, wie lange bist du schon zu Hause?“, fragt sie ihre Freundin. „Seit 4,5 Kilogramm.“, antwortet sie.

Mir lag das Grinsen im Gesicht. Es ist tatsächlich so. Wir bewegen uns zur Zeit viel zu wenig. Ich weiß nicht, wie es Euch ergeht. Aber meine Motivation, irgendwelche alternativen Übungen auf dem Fußboden, dem bereitgestellten Stuhl, oder an der Wand zu machen, neigt sich gegen Null. Mir fehlt dieser gesunde tägliche Stress tatsächlich.

Und ich kann es nicht leugnen. Als ich heute auf die Waage stieg … Boah! Der kritische Punkt ist erreicht. 🙈  Ich muss die Reißleine ziehen. Jetzt und sofort!

Somit beschloss ich, einen Obsttag einzulegen. Nicht irgendwann, sondern heute.

Auf diese Weise sende ich meinem Geist und Körper ein Signal, dass der Hase ab jetzt anders herum läuft.

Heute Morgen stimmte ich mich darauf ein.  Ich bin mir ganz sicher, das können wir Frauen besonders gut. Ihr wisst, was ich meine?

Richtig: Extrem lange Zeit im Bad mit allem Drum und Dran. Selbstverwöhnprogramm vom Feinsten. Hach, das war so schön …

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Diese fantastische Badematte in einem meiner Designs findet Ihr in meinem Shop. Klickt dazu bitte einfach hier:

Nun bin ich wirklich neugierig. Schreibt mir doch einfach, wie es Euch derzeit ergeht. Was tut Ihr, um fit zu bleiben? Habt auch Ihr derartige „Diskussionen“ mit Eurer Waage? Oder vielleicht steigt Ihr dort gar nicht erst drauf? …

Aber für heute nun genug! Herzlich-sonnige Grüße in Euren Frühlingstag schickt

Eure Petra Kolossa.

PS: Und wer es von Euch noch nicht getan hat: Abonniert einfach meinen Blog. So verpasst Ihr keinen Beitrag.

Knallbunt

In meinem letzten Blog schrieb ich davon, wie sehr es mich in die Farben zog und ich den Drang hatte etwas Knallbuntes zu gestalten.

Die momentane globale Situation mit all ihren Einschränkungen und den daraus resultierenden diversen Maßnahmen ließen in mir diesen Ruf nach Lebendigkeit, nach all dem Positiven, das unserem Geist, unserem Herz, unserer Seele guttun, aufflammen.

Diesen Gedanken nahm ich mit in unsere Künstlergruppe seeArt. Auf unseren Seiten auf Instagram und Facebook werden wir Die Werke, die in diesem Zusammenhang entstehen,vorstellen. Künstler waren in jeder krisengeschüttelten Zeit eine positive, aufrüttelnde und energiegebende Kraft.

Mögen kraftvolle Farben dazu beitragen, Mut und Kraft für unsere Zukunft – für uns Menschen auf der ganzen Welt zu geben.

Von Herzen,

Eure Petra Kolossa.

Schrei nach Knallbunt

Ostern 2020 – Die Sonne strahlt. Die Natur steht in voller Pracht. Ich habe lange geschlafen. Mein Lieblingssender gibt alles, seine Hörer bei guter Laune zu halten. Ich werde die Morgen-News wahrnehmen. Und bald wird mir alles auf den Keks gehen und ich schalte wieder auf eine meiner Playlisten.

Ostermontag 2020 – Draußen ist alles ruhig. Keine Osterspaziergänger, keine lachenden Kinder, keine Wandergruppen, keine Radfahrer, keine Gläubigen auf dem Weg in die nahe Kirche. – Der Verkehrsfunk meldet: Keine Staus und wünscht eine gute Fahrt. Ich muss grinsen und denke: Wer soll da draußen wohl solch einen Stau verursachen? Es ist alles so verrückt.

Ursache und Wirkung. Ganz nüchtern betrachtet nur eine Dialektik. Das Wesen Mensch hat das Privileg zu denken, zum Glück. Und er darf das, was ihn frequentiert hinterfragen. Und er darf auf die Nuancen zwischen den ihm als absolut und wahr suggerierten Dingen aus den vielfältigsten Informationswegen feinfühlig achten. Schaut genau hin, seid wachsam.

Ostermontag 2020 – ein strahlender sonniger Feiertag. Ich wische die nächtlichen Spuren der sandigen Pfoten meiner „Kätz“ vom Scheibtisch, schaue auf meine Staffelei, die Farben und Pinsel. In mir kommt ein Schrei nach Knallbunt auf. Ganz gleich, was es sein wird. Ich muss in die Farben greifen. Bunt ist gut und positiv für unseren Geist, für unser Herz, für uns als Wesen Mensch.

Ich stürze mich ins Knallbunt. Wie wird Euer Tag heute sein? Erzählt mir von Eurem Osterfeiertag 🌱🌷☀️

Herzlich, Eure Petra Kolossa

Zu eitel?

Verdammt! Ist heute Mittwoch oder Donnerstag? Ich quäle kurz mein Gehirn und konzentriere mich. Mittwoch! Es ist Mittwoch, bestätige ich mir erleichtert, das ohne einen Blick auf mein Smartphone herausgefunden zu haben.

Diese Corona-Isolation macht mich langsam verrückt. Es ist ziemlich alles aus dem Gleichgewicht geraten. Global bis ins kleinste Zimmer jedes Einzelnen von uns.

Ich trabe ins Bad, um mein Make up aufzulegen. Schaue in den Spiegel und denke: Mein Gott, warum tust du das? Für wen? Machst du dir nicht selbst etwas vor? Wen interessiert das, ob Make up oder nicht? Das ist doch eh nur Clownerie, Eine Maske, hinter der die Blässe und Müdigkeit versteckt wird.

Ein breites Grinsen legt sich in mein Gesicht. Ich weiß genau, dass ich das für mich selbst tue. Meine Eitelkeit lässt es nicht anders zu. Selbst der Müllcontainer vor dem Haus sah mich noch nie ohne.

Mir ist jedoch auch bewusst, dass das bei vielen Menschen zweitrangig ist und ich wiederum belächelt werde. Ich toleriere das. Ohne Frage. Auch wenn mit einem klitzekleinen Zähneknirschen.

Für mich ist das eine entsetzliche Nachlässigeit. Und ich kann das kleine Hochziehen meiner Augenbraue nicht verhindern, wenn sich mir die Vorstellung auftut, zu Hause als Schlumpf durch die Wohnung zu springen. Schlampige Klamotten, die Haare am Hinterkopf von der Nacht platt gelegen und schlecht frisiert, unrasierte Männer, umwabert vom undefinierbaren Duft des nächtlichen Bettes …

Und tatsächlich gibt es Leute, die man in diesem Erscheinungsbild am Vormittag beim Bäcker oder im Supermarkt antrifft. Eine absolute Respektlosigkeit in meinen Augen.

Manch einer wird mir jetzt Arroganz und zu viel Stolz vorwerfen. Das mag sein.

Nur was spiegeln diese Leute wider? Sie sind es sich selbst nicht wert, schön und gepflegt zu sein. Und sie sagen den anderen Menschen, denen sie begegnen, dass diese ihnen komplett egal sind. – Kurz: Es ist ihnen wurscht.

Zu meinem Job gehört es, viel zu telefonieren. Glaubt mir, ich bin wesentlich erfolgreicher, wenn ich weiß, dass ich einfach gut aussehe, wenn ich mit meinen Gesprächspartnern kommuniziere. Derjenige am anderen Ende der „Strippe“ kann hören, wie Du aussiehst 😉 Es mag paradox klingen. Wer von Euch diese Erfahrung noch nicht machte, probiert es einfach aus!

Ich bin etwas provokativ. Ich weiß das. Dennoch will ich das heute einfach mal so im Raum stehen lassen. Mich interessiert nämlich, wie Ihr dazu steht.

Was meint Ihr? Ist es lohnenswert in dieser momentanen Situation Zeit und Mühe zu investieren und sich zurecht zu machen? Oder meint Ihr, eine bequeme Jogginhose ohne viel Pipapó tuen es auch?

Ganz in Erwartung auf Eure Meinungen,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Raigschmeggd

Ein Heimatgefühl oder irgend so etwas hatte ich eigentlich nie. Immer war ich dort zu Hause, wo ich gerade in diesem Augenblick war.

Geboren, um wenige Wochen später ein paar hundert Kilometer weiter aufzuwachsen. Wo aus der vermeintlichen Mami, plötzich Omi wurde …

Den wochenlang mit „Paps“ geübten Weg zur „Hasenschule“, wie er sagte, war für mich letztendlich nur Spiel. Denn die Schule sollte ich nun in meiner Geburtstadt besuchen. Fast sechs Jahre später wurde meine eigentliche Heimat zu meinem neuen Lebensort. Es war irgendwie ein Zuhause. Eine Wohnung, ein langer Schulweg, fremde Kinder, fremde Erwachsene, fremde Straßen, fremde Stadt. Eltern. Ich vermisste den Blaubeerwald, den Ferchesar See, die schmalen Radwege, die staubigen sandigen Straßen, das Reiten auf Paps Schultern, die Umarmungen, das Drücken, den liebevollen Gute-Nacht-Kuss, das Streicheln über die Wange, das Wegwischen meiner Kullertränen mit einem riesengroßen Taschentuch … ich vermisste das Spielen in dem kleinen Hof mit den Nachbarjungs, die immer diese kleinen Matchbox-Autos mitbrachten das Baden in der Zinkwanne im Waschhaus. Von jetzt auf jetzt war alles anders. Omi und Paps zogen bald in mein neues Lebensumfeld nach und ich fühlte dass sie da waren. Das war gut. Sie waren ein Stück Geborgenheit.

Seit dem sind viele Jahre vergangen und mein Leben verlief streckenweise wirklich sehr turbulent.

Die längste Zeit meines Lebens verbrachte ich letztendlich insgesamt tatsächlich in meiner Geburtsstadt. Mich zog es zwischenzeitlich immer wieder  zurück.

Nun, Ihr habt es bemerkt. Ich spreche immer von „meiner Geburtsstadt“. So oft schon habe ich über den Begriff Heimatgefühl nachgedacht.

Was ist dieses Heimatgefühl?

  • das Elternhaus?
  • die Stadt in der du geboren wurdes?
  • dein Lieblingsessen, das du immer gemocht hast?
  • ein bestimmter Geruch?
  • bestimmte Personen?
  • bestimmte Klänge?
  • Erinnerungen?
  • … und so weiter und so fort

Ich weiß es wirklich für mich nicht zu definieren. Es gibt Orte, an die es mich zieht, an denen ich mich komplett gut fühle. Und es gibt solche, wo ich mich auf der Fahrt dorthin bereits frage, warum ich mir das antue. … Aber das ist irgendwann ein anderes Blogthema.

Nun unterwerfen wir uns alle aktuell Covid-19, Corona. Uns hat es weitestgehend an die vier Wände gekoppelt. Dennoch ist das Miteinander, der Zuammenhalt Dank Mister Zuckerberg auf einem ganz anderen Niveau möglich. Und ich bin dafür unendlich dankbar. Ich traf regional, überregional und weltweit fantastische Menschen, und das nicht ausschließlich virtuell. 

Aktuell lebe ich in einem sehr kleinen Ortsteil einer Gemeinde im südlichsten Süden Deutschlands, die insgesamt 4.796 Einwohner hat. Diese Corona-Zeit hier in diesem klitzekleinen Ort lässt mich, als bekennender Großstädter, tatsächlich sehr nachdenklich werden.

Man sagt: Das Leben auf dem Dorf sei von Zusammenhalt, von einem Füreinandereinstehen, Hilfe, Sicherheit, Wohlfühlen … geprägt. Ein Dorf lebe die Gemeinschaft. Es gäbe nichts Vergleichbares. Schön und gut. Es mag sein. Ich weiß es nicht. Denn ich bin eine Raigschmeggde, eine Zugezogene, in diesem schwäbischen Dorf seit 2013. Höflich werde ich gegrüßt, wenn man mich auf der Straße sichtet. Es werden drei freundliche Sätze getauscht und gut. Alle Bemühungen um eine Dazugehörigkeit werden höflich, aber bestimmt zurückgewiesen.

Es erinnert mich an die vertriebenen Deutschen während des letzten Krieges. Ich meine die Landsleute, die von okkupiertem Kriegsgebiet fortgejagt wurden. Sie sind nicht geflüchtet. Das Land wurde besetzt, die Deutschen dort waren nicht gewollt. Sie mussten Hab und Gut hinterlassen und gehen. Bis zum letzten Tag sind es die Vertriebenen von „dort“.

Ich bin einfach nur umgezogen. Hierher in diesen kleinen sympathischen Ort mit den wenigen Häusern, den Alpen am Horizont und der Streuobstwiese vor der Tür. Über potentielle Integrationsschwierigkeiten habe ich nie nachgedacht. Ich bin Großstädter. Immer dort, wo ich lebte, wurde man freundlich aufgenommen und gehörte von dem Moment an dazu. Ganz gleich, ob es die „Platte“ mit x-vielen Wohnungen war oder ein Wohngebiet am Rande der Stadt. Dass man den Nachbarn im selben Haus nicht kenne, das kann ich nicht bestätigen. Aber ich kenne hier in diesem kleinen Dorf bis heute nur wenige Menschen mit dem Namen.

Und irgendwie wird mir das in der Zeit dieser „Isolation“ besonders bewusst, dass ich hier in meinem kleinen Zuhause daheim bin, aber nicht an diesem Ort.

Ich habe Sehnsucht nach meiner Elbe, dem „Stadtstreicher“, der Brühlschen Terrasse, der Kofi, dem breiten Sächsisch, das ich nie zu sprechen lernte. Ich sehne mich nach dem Stadtverkehr, der smarten Höflichkeit und dem goldenen Gemüt der Dresdner … ich sehne mich nach …

Oha, verdammt! Ist das Heimatgefühl?

Heute etwas nachdenklich,

Eure Petra Kolossa.

Irgendwo im Nebel  – Corona

In meinem Lieblingsradiosender werden seit gestern Sendungen beworben, um denen, die sich wegen „Corona“ zu Hause aufhalten müssen, die Langeweile zu vertreiben. Ich muss kurz überlegen, ob und wann ich überhaupt einmal Langeweile hatte. Ich kann mich nicht erinnern.

Ich will immer viel mehr tun und erreichen, als ich Zeit dafür habe. Jedoch ist dafür eine Einkommen generierende Tätigkeit notwendig. Das steht außer Frage. Und so verbringe natürlich auch ich den größten Teil des Tages genau damit. OK. Ich muss mich korrigieren.

Ich erledigte am Montag vorübergehend auf unbestimmte Zeit meinen letzten Auftrag. Also, ich meine solche Aufträge, bei denen ich meine Zeit und Arbeitsleistung als Freiberufler bzw. Soloselbständiger gegen Geld eintausche.

„Corona“ schickte auch mich nach Hause, um die anderen und mich zu schützen, so die allgemeine Sprache. Also bin ich den vierten Tag in meinen vier Wänden.

Ich überlegte, ob ich Euch auf diese, meine „Corona-Reise“ mitnehme. Oder ob ich es doch lieber sein lasse. Wird es für Euch interessant sein, meinem Blog zu folgen? Oder werdet Ihr von all dem Gehörten übersättigt sein? Ich weiß es nicht.

Heute entschied ich mich dafür, es zu tun. Es ist eine wirklich verrückte und so sensibe Situation für die Menschen weltweit. Und ich bin mir sicher. Es wird unendlich viele Wahrnehmungen in dieser Zeit geben. Jedoch eines ist sicher. Jede geschriebene Zeile wird ein Zeitzeugnis sein. Und das motiviert mich, auf meinem Blog diesem Thema einen Platz einzuräumen.

Gestern erfuhr ich das erste Mal von Menschen, die ich selbst entfernt kenne, die positiv auf Corona getestet wurden. Das Verrückte ist, dass dieses Corona ein Fantomas ist. Es ist da und ist es dennoch nicht. Es erscheint mir im Nebel verborgen. Es ist unsichtbar. Es ist ohne Persönlichkeit. Es ist ein „es“ – das Corona, das Virus. Pragmatisch: Covid-19

Und dieses scheinbar nicht vorhanden sein macht es vielen Menschen so schwer, an dessen Existenz zu glauben und entsprechend zu handeln.

Es ist kurz vor fünf Uhr. Die morgendlichen News habe ich bereits im Badezimmer vernommen und ich weiß, dass sich die Situation und die entsprechenden Maßnahmen zu diesem globalen Wahnsinn stündlich ändern werden.

Meine Bitte an Euch. Auch wenn dieses „Corona“ nicht sichtbar scheint, bitte beachtet die Spielregeln, die Ihr überall hört, lest, seht. Ihr schützt Euch und uns alle.

Bleibt schön gesund.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Wir über ich

Eigentlich wollte ich über Sonne, Frühling, Mode und sonstig schöne Dinge schreiben. Mir will es nicht gelingen.

Die Sonne strahlte heute hier bei uns im Süden Deutschlands aus ganzer Kraft und schien der globalen Last, die über uns liegt, etwas Schwere zu nehmen.

Jetzt lugt sie am Horizont über dem Berggipfel und wird uns gleich den Abend übergeben.

Unwillkürlich muss ich an die Bilder aus Italien denken. Ihr wisst schon. Ich meine die von den Balkonen der Menschen. Bilder eines Flashmobs mit Gesang und Musik voller Lebensfreude. Ein Zeugnis des Zusammenhaltens, der Solidarität und Dankbarkeit in dieser schwierigen Zeit des bisher am meisten betroffenen Landes in Europa. Mir lag ein breites Lächeln im Gesicht und ich hätte die Italiener in diesem Moment umarmen können.

Österreich hat diesen Flashmob heute um 18 Uhr übernommen, morgen wird es die Schweiz tun. Es sind kleine Aktionen. Jedoch wird uns bewusst, dass es vollkommen egal ist, in welcher wirtschaftlichen Situation sich jeder Einzelne befindet. Es ist unwichtig, in welchem Land wir leben. Corona nimmt sich, was es will. Diese Aktionen demonstriert ein Füreinander. Es verbindet uns Menschen und bringt uns vielleicht wieder zu mehr Wertschätzung, Würde, Verantwortung, Vertrauen … zu den Urwerten zurück.

Und ich muss gestehen, dass mir die wirtschaftliche Situation der vielen selbständigen Einzelkämpfer wirklich große Sorgen macht. Wenn sie nicht arbeiten können, werden sie kein Geld verdienen und vor dem Nichts stehen. Die meisten von ihnen haben von jeher ein sehr kleines Monatseinommen, das oftmals unter dem eines Sozialhilfeempfängers liegt. Diese Einzelunternehmer sind in unendlich vielen Dienstleistunsbranchen unterwegs, die im Augenblick succesive nicht ausgeübt werden können. Vier, fünf Wochen oder mehr ist eine sehr lange Zeit, die überbrückt werden will.

Die Ländergrenzen werden reihum geschlossen, um die Verbreitung dieses Virus zu verzögern … und ich mag das Wort Weltwirtschaftskrise nicht aussprechen und hoffe sehr, dass das nur ein böser Gedanke war, der soeben mein Hirn frequentierte.

Es sind so viele Gedanken, die mich gefangen nehmen. Mich widern diese Hamsterkäufer genauso an, wie die, die diese Situation für ihre ideenreichen Betrügereien nutzen, oder jene die ihre Verschwörungsweisheiten in den verschiedensten Varianten den Menschen unterjubeln und glaubhaft machen.

Ich wünsche mir nur eins: Haltet zusammen. Helft Euch gegenseitig. Seid vorsichtig und behutsam.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

PS: Nutzt das Kommentarfeld, um Euch zu Wort zu melden. Ich danke Euch.