Caligari-V: Ein Farbenspiel der Architektur in Düsseldorf

Letztes Wochenende stellte ich das fünfte Bild für meine „Caligari“-Serie fertig.

In meinen „Caligaris“ greife ich verschiedene Details einer Stadt auf und verarbeite diese komprimiert auf der Leinwand und gebe kräftig Farbe dazu. Die Linien sind komplett mit der Hand gezogen, es gibt nix gerades; die Perspektiven sind unkorrekt. Letztendlich ergben diese Städtelandschaften ein stimmiges Ganzes.

Jedes Bild hat einen Hintergrund, einen Impuls. So natürlich auch das aktuelle „Caligari“.

Vor etwa zwei Jahren begann ich auf YouTube eine Fernsehserie zu schauen, die schon lange nicht mehr produziert wurde. Ich spulte diese Serie, die fast täglich zwanzig Jahre lang im deutschen Fernsehen lief, in etwa einem Jahr im Nachhinein ab. Das war ein spannendes Stück deutsche Geschichte in vielerlei Facetten. Ich erlebte komprimiert die Entwicklung des Mobiltelefons, der Computer, Notbooks, der Technik überhaupt, die Entwicklung der Sprache, des Zusammenlebens, der Wichtung der politisch-gesellschaftlichen Themen und so vieles mehr. Das hatte mich total gefesselt. Diese Serie lief vom 02.01.1995 bis zum 26.06.2015. Als ich die letzte Folge sah, habe ich es wirklich bedauert, dass die Geschichte nicht weitergesponnen wurde. Es war die Fernsehserie „Verbotene Liebe“. Der Titel klingt kitschiger, als es die Serie ist. Sie war spannend gemacht und zum Teil schon fast ein Krimi. Aber was erzähle ich. Ich war ganz sicher die einzige in unserem Land, die sich diese Folgen eingesaugt hat 😉

Aber was hat das mit meinem neuen „Caligari“ zu tun?

Die Folgen für diese Serie wurden in Düsseldorf gedreht. Es gab immer wieder Einblendungen zum dortigen Medienhafen. Mich beeindruckte die Architektur. Es passt irgendwie nicht wirklich dorthin. Das Häuserensemble wirkt separiert und mächtig, wie vorübergehend abgestellt. Damals, Ende der 1990er wurde der neu zu errichtende Zollhof international ausgeschrieben. Der kanadisch-US-Amerikaner Frank Gehry erhielt den Zuschlag. Nach seinen Ideen wurde das Ganze errichtet.

Während die letzte Folge der Serie lief, machte ich einen Screenshot vom Medienhafen. Dieser diente letztendlich als Idee.

Ich griff mir einige Elemente heraus und schon ging es los mit meiner eigenen farbigen Interpretation im „Caligari“-Stil.

Caligari V – Düsseldorf, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand

Caligari V - Düsseldorf

Hier kommen nun die anderen bisher entstandenen Bilder. Jedes Bild 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand.

Caligari I – Fort Lauderdale, Caligari II – Miami, Caligari III – Ravensburg, Caligari IV – Chemnitz

Insgesamt habe ich bisher 3,5 qm Leinwand allein nur mit meinen Caligaris bemalt. Ich habe noch nie berechnet, wieviele Quadratmeter Fläche alle meine Bilder ergeben.

Spannend wäre es, zu erfahren, wieviel Fläche es ergäbe, würden wir sämtliche Bilder aller Künstler unseres Globus eng an eng legen.

Eine wunderbare kraftvolle Vorstellung 🙂

Bis zum nächsten Mal,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Krönchen richten und weiter!

Worin bist du gut?

Ich weiß, wir Deutschen sind von Natur aus etwas zurückhaltend, wenn wir von uns selber sprechen. Unsere eigenen Vorzüge hervozuheben und gar ein Lob auf uns zu singen, ist nicht unser Ding. Meins auch nicht. Ich übe mich da eher in vornehmer Zurückhaltung.

Ich denke, ich bin ganz gut darin, zu beobachten, zuzuhören und meine Gedanken in Worte zu fassen. Ich bin nicht nachtragend. Das heißt, ich vergesse nicht, aber ich kann verzeihen. Ich habe ein gewisses Organisationstalent und kann mich in der Regel ganz gut durchsetzen. Alles andere, was ich „abliefere“ mache ich so gut ich kann und es vermag. Ob es letztendlich gut ist? Keine Ahnung. Mögen andere darüber richten. Lobhudelei ist nicht mein Ding, dafür bin ich wahrscheinlich zu deutsch. 

Schwierigkeiten, ob groß oder klein sind nicht schön, aber letztendlich lasse ich mich nicht ins Bodenlose reißen. Krönchen richten und weiter!

Es sind ein paar Stunden ins Ländle gegangen und ich muss an die gestrige Mittagszeit denken. Es waren nur zwei oder drei Stunden, die ich besonders intensiv wahrnahm. Dinge, die ich beobachtete, wo ich zuhörte, wo es nicht ganz glatt lief und dennoch war es eine Erfahrung, die in die heutige Zeit gehört. Es sind Kleinigkeiten aneinandergereiht, die letztendlich ein Ganzes ergeben.

Unser Ziel war Ravensburg. Es ist nur knapp zwanzig Kilometer entfernt. Ein paar unserer Flyer für die Ausstellung „Kunstmix“ mit ARTverwandt wollten wir in der Touristeninformation am Marienplatz hinterlegen. Nur fünf Stück nahm mir die Mitarbeiterin ab. Es mache ja keinen Sinn, wenn so viele der Flyer vernichtet werden müssten. Es sei ja schade ums Geld. Mir fehlten die Worte. Wurde mir doch auf diese Weise mitgeteilt, dass sich für unsere Kunstausstellung keine S.. interessiere. So verließ ich sprachlos die großzügig, hochmoderne, nüchterne, kühl wirkende Touristeninformation, in der ich heute, wie auch vor fünf Jahren außer zwei Beschäftigten keinen einzigen Touristen antraf.

Ganz ehrlich, ich war enttäuscht. Jede andere Touristen-Info nahm unsere Flyer gern entgegen. Bieten diese doch somit den interessierten Touristen eine Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten in die nahe Umgebung an. In unserem Fall an den nur knapp fünfundzwanzig Kilometer entfernten Bodensee nach Eriskirch. Das nicht nur wegen unserer einwöchigen Kunstausstellung ein toursitisches Hihglight ist. Denn zur Zeit ist die bekannte Irisblüte und es gibt noch so viele andere Gründe mehr, dorthin einen Abstecher zu machen. Ganz sicher werden die meisten Gäste Ravensburgs Ausflüge an den Bodensee unternehmen.

Egal, es ist wie es ist. Nun hatte ich also die restlichen Flyer in der Hand und keine passende Tasche dabei, in die ich diese unterbringen konnte.  So trug ich sie in den Händen.

Wir nutzten die Gelegenheit, um ein wenig in Ravensburg herumzustiefeln. Früher, also vor vier, fünf Jahren waren wir sehr oft in der Altstadt. Wir besuchten die Kinos, verbrachten den Abend in einem sympathischen französischen Restaurant, aßen auf der Veitsburg oder beim Italiener (das Eis ist unschlagbar), bummelten durch die Stadt, waren bei etlichen Buchlesungen im sympathischen und individuellen „Ravensbuch“, die leider während der Corona-Zeit 2021 fussionierten und nun zum großen Thalia gehören, tranken einfach nur ein Glas Wein zu ein paar Zeppelin-Käsestückchen und zogen weiter, wir besuchten zu gern das Theater …

Kurz und gut: Ravensburg war für uns immer eine gemütliche Kleinstadt mit einer warmen Atmosphäre.

Bis gestern war ich seit der Zeit des Lockdowns nie wieder aus privaten Gründen in der Altstadt. Ich kann es nicht erklären. Mich zog es instinktiv nicht dahin.

Als ich aus der Tiefgarage nach oben stapfte, schlug mir in dieser mit Menschen überfüllten Altstadt ein unangenehm hoher Geräuschpegel entgegen. Vor den vielen Restaurants standen wie in Ausflugslokalen lange Tische, an denen sich die Leute pferchten. Dazwischen versuchten die Kellner ihren Job zu erledigen. Es wurden lauthals Gespräche in allen möglichen Sprachen geführt. Kinder rannten spielend und kreischend zwischen den Leuten umher. Aus den Lautsprechern etlicher Bistros, Kneipen und Restaurants schallte irgendwelche Musik. Eine Partei hatte ihren Wahlstand mitten auf dem Marienplatz aufgestellt, für den sich allerdings kein Mensch interessierte.

Ich fand keinen Ruhepol. Es war laut, zu viele Leute, zu unruhig, zu hektisch, zu fremd. Es erschöpfte mich unendlich.

Das Frühstück lag eine ganze Zeit zurück. Wir wollten einen kleinen Snack nehmen und suchten uns ein Plätzchen im sonnigen Freien etwas abseits des zentralen Marienplatz. Auch hier ließ sich die Lautstärke und Unruhe nicht abstellen. Es war, wie es war.

Ich schaute mir die Menschen an und stellte für mich fest, dass die wenigsten Chick, Stolz und Eleganz mit sich trugen. Sie latschten durch die Straßen mit irgendwelchen Stoffbeuteln und Einkaufstaschen, die zum mehrmaligen Benutzen an den Supermarktkassen erhältlich sind, oder trugen die eingekauften Dinge einfach über den Arm oder in ihren Händen. Nur wer in einem Reischmann-Haus einkaufte, erhielt wahrscheinlich eine schicke Papiertragetasche mit seinen neuen Schätzen. Denn das waren die einzigen, die auf den Straßen zu sehen waren.

Das typische Shopping-Bild mit den verschiedensten Einkaufstüten, das man vor Augen hat, ist in unserem Land out und verpönt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass an den Kassen manchmal gefragt wird, ob man (etwa) eine Tüte wolle und wenn man das bejaht: Es koste aber soundso viel. Es gehört nicht zum woken Ton, eine Tüte zu wollen. Es ist mir einige Male passiert, dass ich vor meinem Berg eingekaufter Dinge stand und nicht wusste, wie ich es bis zum Auto transportieren soll. Einmal versuchte die Kassiererin für mich einen Karton für die vielen kleinen Teile zu organisieren, weil man keine Tüten mehr anbiete. Das andere Mal waren es Bekleidungststücke. Die lagen so einfach bezahlt mit dem Kassenbon darauf auf dem Tresen. Ich schaute die Kassiererin an und wartete. Sie fragte mich dann, ob es so ginge. Ich sagte, dass es unangenehm sei, mit den Sachen über dem Arm loszugehen, ob sie nicht einen Beutel für mich habe. Sie zeigte an einen Ständer mit mehreren Taschen. Ich könne eine davon kaufen. Ich konnte eine solche Tasche wirklich nicht gebrauchen und trug die Sachen zusammengeschlagen über dem Arm zum Auto. 

Auch wenn ich inzwischen meistens einen zusammengefaleten kleinen Beutel in der Handtasche habe, passen nicht immer die Dinge dort hinein. Wahrscheinlich bin ich zu altmodisch und nicht grün genug. Ich empfinde es als traurige Abwesenheit von Service, Stil und Wertschätzung.

Ich saß da also und nippte mit dröhnendem Kopf am Rest meines Cappuccinos. Die Wolken zogen weiter und ließen ein großes blaues Loch am Himmel. Die Krone über der Skulptur von Peter Lenk erstrahlte in seiner vollen Pracht, was mich animierte einen Schnappschuss zu machen.

Auf unserer Instagramseite von ARTverwandt stehen wir mit „Haus34“ in Kontakt. Da ich keine Ahnung hatte, wo sie ihren Sitz in Ravensburg haben und vor allen Dingen, wo sich die beiden Kunst-Vitrinen befinden, für die man sich als Künstler für eine kleine Ausstellung bewerben kann, zogen wir los und suchten das Haus34. Vielleicht kann ich dort die Flyer hinterlassen, die ich noch immer in meinen Händen trug.

Kunstschaukasten Haus34

Das also sind die Vitrinen. Es war gar nicht so einfach, die zu finden. Der Stil erinnert mich an die 1960er. Da gab es solche Wandelgänge und Passagen, die mit vorgebauten Schaufenstern bestückt waren. Das sieht man inzwischen sehr selten. Nun, mal sehen, wie ich mich entscheiden werde, ob ich mich für eine Miniausstellung bewerbe, mit ARTverwandt oder seeArt oder allein, oder ich verzichte darauf. Erst einmal sacken lassen. Dann sehe ich weiter. 

Ach ja! Die Flyer durfte ich in dem Geschäft gegenüber hinterlassen. So sind sie doch noch in Ravensburg geblieben.

Die Stunden in dem einst beschaulichen Ravensburg waren für mich unglaublich anstrengend. Ich war erschöpft und müde, als ich wieder zu Hause war.

Darüber habe ich lange sinniert. Wo mag die Ursache liegen? Ich denke, dass die vergangenen letzten Jahre mit ihren zweifelhaften politischen Entscheidungen einen erheblichen Anteil daran haben. Es hat mich in der Wahrnehmung geprägt. Ich bin noch empfindlicher geworden und scheine einer derartigen Reizüberflutung mit Abscheu gegenüberzustehen.

Was kann ich tun? Wahrscheinlich hilft nur Training. Immer und immer wieder ins Getümmel sürzen. Irgendwann wird man wahrscheinlich resistent. Die Frage ist nur, will ich das? Wie wichtig ist es mir?

Heute hilft nur: Krönchen richten und weiter.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Kleine Ausstellung in der Galerie „Anker“

Unsere Künstlergruppe „seeArt“ betreibt im Gasthaus „Anker“ eine kleine Galerie, die wir in vierteljährlichem Abstand mit Werken unserer Künstler und Künstlerinnen bestücken. Bislang konnten die Gäste Wolfgang Hirschberger in der kleinen Ausstellung bestaunen. Heiko Holdenried und ich haben ihn abgelöst. Heiko malt auf großen Formaten, so um die zwei Meter. Somit sind seine Werke vor allen Dingen im Foyer zu bestauen. Im Lokal hängte ich einige meiner kleinformatigen Bilder, also um etwa ein Meter und einige wenige noch kleiner. Darunter sind drei Bilder, die ich noch nie in der Öffentlichkeit zeigte. Da unsere Werke gut harmonieren, hinterlässt diese Miniausstellung einen sympathischen Gesamteindruck.

Hier nun nur ein paar wenige Fotos. Der Raum war sehr dunkel und die Aufnahmen unscharf. Die meisten davon habe ich löschen müssen. Dennoch war die Atmosphäre eine besondere, in der wir die Bilder hängten. Die Stühle waren hochgestellt, die Reinigungskraft schaffte Ordnung für den Gastronomiebetrieb in ein paar Stunden …

Unterwegs mit meinem kleinen Körbchen. Gefüllt mit den notwendigen Utensilien, die immer so gebraucht werden könnten beim Hängen in anderen Räumen und die sich meistens nicht in den mitgebrachten Arbeitskoffern befinden 😉

Gerade denke ich an meine Ausstellung im Jahr 2019 in diesen Räumen und ich erinnere mich, dass ich damals zu einem Erlebnis einen Blog schrieb. Den habe ich für Euch hier verlinkt.

Aber nun genug für heute. Einen erholsamen Sonntag wünscht Euch,

Eure Petra Kolossa.

Auflösung

Fast hätte ich es vergessen. Aber Ihr sollt nicht im Dunkeln tappen.

In diesem Beitrag vom 20. Februar fragte ich Euch, wer von uns beiden das Bild (rechts im Hintergrud) gemalt hat.

Eure Antworten halten die Waage.

Die richige Antwort ist natürlich:

Heiko Holdenried

Noch bis Mitte April ist diese kleine Ausstellung im „Alpenland“, Seestraße 26, Ravensburg zu sehen. Wer mag, schaut einfach vorbei.

Einen schönen Dienstag für Euch alle.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

PS: … bitte nutzt das Kommentarfeld 😉

Klein, fein, spontan – Kunstschau in Ravensburg

Eure Bilder passen gut zusammen. So hörte ich bei der Austellung im Frühjahr letzten Jahres mit unserer Künstlergruppe seeArt in Wittenhofen. Es war das erste Mal, dass Heiko Holdenried als zu diesem Zeitpunkt relativ neues Mitglied unserer Gruppe mit uns ausstellte.

Im darauffolgenden Herbst, trafen unsere Bilder bei „Kunst im Keller“ in Ravensburg erneut aufeinander. Besucher unterhielten sich mit mir und sprachen über die ausgestellten Bilder. Immer wieder musste ich korrigieren und sagen: „Nein, diese Bilder dort sind Werke von Heiko Holdenried. Die habe ich nicht gemalt.“

Wir mussten feststellen, dass unsere Werke von der Farbkraft und Wirkung tatsächlich gut zusammenpassen. So entschieden wir uns, bei passender Gelegenheit, eine gemeinsame Ausstellung zu machen. Heiko malt in der Regel auf sehr großen Untergründen um die zwei Meter und mehr. Meine Bilder sind nicht größer als einhundertzwanzig Zentimeter. Es hat einfach logistische Gründe 😉 Diese Monster müssen schließlich irgendwie bewegt werden.

Nun gut. Heiko bekam eine Anfrage für eine Ausstellung. Er rief mich an und fragte, ob ich ihn mit kleineren Bildern unterstützen kann. Und spontan entschieden wir uns, diese doch sehr kleinen Flächen im „Alpenland“ in Ravensburg zu bespielen.

Unsere kleine Kunstschau könnt Ihr bis Mitte April 2020 im „Alpenland“ Haus am Mehlsack, Seestraße 26 – 28, 88214 Ravensburg sehen.

Ehrlich, es war tatsächlich eine Herausforderung. Es ist keine klassische Galerie. Doch hängten wir die Bilder mit viel Spaß. Möge diese kleine Ausstellung allen Besuchern viel Freude bringen und vielleicht für so manchen Gesprächsstoff sorgen.

„Heiko, wir brauchen noch ein Bild für unsere Öffentlichkeitsarbeit von uns.“ „Ja, kein Problem.“ Und so war eine dortige Mitarbeiterin gern bereit, uns zu fotografieren … Hier bekommt Ihr ein paar Momentaufnahmen zwischen Bauch einziehen, den Versuchen, eine vernünftige Pose einzunehmen und dem Moment „Eigentlich egal! Lass uns einfach sein, wie wir sind!“ … Hier ein paar Impressionen:

Während wir unsere Bilder hängten, wurde Heiko angesprochen und man sagte ihm wie toll diese Bilder seien. Er musste korrigieren, und erklären, dass es nicht seine Bilder seien … Und das bringt mich auf folgende Idee. Schaut Euch bitte das folgende Bild an.

Ihr seht im Hintergrund rechts eines unserer Werke, die wir ausstellen. Was meint Ihr? Wer von uns beiden hat dieses Bild gemalt???

Schreibt es einfach unten in das Kommentarfeld.

A: Heiko Holdenried

B: Petra Kolossa

In einer Woche bekommt Ihr hier die Auflösung.

Nun bin ich ganz neugierig und freue mich auf Eure Antworten.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Caligari IV – Welche Stadt erkennt Ihr?

IMG_0003kl_ChemnitzDas „Caligari IV“ ist in diesem Jahr nun endgültig fertig geworden. Und dieses Mal will ich Euch noch nicht verraten, welche  Stadt sich hinter dem Bild verbirgt.

Wer von Euch erkennt die Deutsche Stadt, die ich in diesem Bild künstlerisch widerspiegele?

Unter allen richtigen Antworten, die hier auf meiem Blog, auf Instagram und Facebook eingehen, verlose ich eine Kuscheldecke (100 x 75 cm) mit diesem Motiv von „Caligari IV“

Bis zum 10. Januar 2020, Null Uhr Mitternacht, könnt Ihr die Frage beantworten.

Ihr wisst, dass ich in jedem meiner Caligari-Bilder eine Stadt verstecke, die ich künstlerisch interpretiere und male. Nach Miami, Fort Lauderdale und Ravensburg hier nun das vierte Bild mit der Stadt … ???

Jedes Bild ist übrigens 100 x 70 cm groß.

Und hier für Euch zum Appetit holen die fantastischen Kuscheldecken in den Designs von Caligari I, II und III. Diese schönen und praktischen Wohnaccessoires erhaltet Ihr in drei Größen, die Ihr in dem entsprechenden Button auswählen könnt.

Das Design von Caligari IV wird es erst ab dem 11. Januar in meinem Job zu kaufen geben.

IMG_0012klein

IMG_0006klein

IMG_0002klein

 

 

 

 

 

 

Also klickt einfach die Bilder an und lasst Euch in die bunte Welt von Caligari entführen.

Ich wünsche Euch einen schönen Samstagabend und bin ganz neugierig, welche Stadt Ihr in meinem neuen „Caligari IV“ entdeckt.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

(P.S. Beitrag enthält Werbug in eigener Sache.)

Einladung zur Vernissage

Herzlich seid Ihr zur Vernissage eingeladen.

Ihr könnt auf dieser Ausstellung weitere wunderbare Werke von Schweizer und Slowakischen Künstlern bewundern.

Mich werdet Ihr an diesem Abend im Bacchus in Ravensburg antreffen.

Ich habe es versucht. Es hat nicht geklappt mit dem Klonen. 😉

Zeitgleich zwei Aktivitäten …

Ich entschied mich für „meine“ Künstlergruppe seeArt.

Ihr habt also die Wahl:

Freitag, der 27. September, 18 bis 23 Uhr in Basel oder Ravensburg zu sein.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Haptik

Eigentlich wollte ich ja nur mal ganz schnell für zwei, drei Stunden vier Bilder ausleihen. Die hängen unter anderem zur Zeit in der Galerie im Gasthaus Anker in Ravensburg. Diese vier Werke hatten noch kein Foto-Shooting. Und heute ergab sich die Möglichkeit. So musste ich die Gelegenheit beim Schopfe packen.

Ich eilte also in die Galerie, klemmte mir die vier Bilder unter den Arm und stürzte im Foyer an einer Gruppe von Menschen vorbei, die diskutierend vor meinen Assemblagen standen. Im Vorbeigehen hörte ich: „Das ist sie! Doch, doch, das muss sie sein!“

vivaldi-anker-sommer

Ich drehte mich um und musste Grienen. Ein Mann stand vor vor der Assemblage „Vivaldi II“. Er strich mit seinen Fingern über die Drumsticks und befühlte diese selbstvergessen.
Mir ist sehr oft aufgefallen, dass die Betrachter dieser Werke, ganz gleich welchen Alters, immer wieder die Teile der verwendeten Musikinstrumente berühren und anfassen müssen. Kurz überlegte ich, ein Schildchen mit den Worten „Bitte nicht anfassen“ anzubringen. Aber letztendlich ist es eine wunderbare Botschaft, die meine Bilder übertragen. Es verbindet die Kunst mit den Menschen.

Ich wurde gebeten, die Bilder zu erklären. Ich tat es gern. Es ist selten in unserem Ländle, dasss Menschen so unbekümmert auf uns Künstler zugehen und mehr wissen wollen. Diese kleine spontane Führung durch die Galerie bereitete mir Vergnügen.
Als ich mich verabschiedete sprach mich der Mann, der immer noch fasziniert das Bild mit den Drumsticks bestaunte, an:
„Sie wissen nicht, wer diese Sticks gespielt hat?“
Ich lächle: „Doch, ich weiß es.“
Er strahlt mich an: „Können sie es mir sagen?“
„Ja, naklar.“
Ferri Warnucz von SoulCake aus Bonn.“ … Er strahlte und notierte sich den Namen.

IMG_0111

Vivaldi II, 2016, 120 cm x 80 cm, Assemblage, gespachtelt, Petra Kolossa

Als ich diese vier Assemblagen fertigte, schrieb ich dazu bereits in diesem im Blog. Hier findet Ihr die Texte dazu und auch hier.

20190630_190634 (2)

Von Herzen wünsche ich mir diese Nähe, die ich erleben durfte. Es bestätigt uns Künstlern den Sinn unseres Tuns, unseres Schaffens.

Jetzt wird es aber Zeit! Ich muss weiter …

Einen guten Start in die neue Augustwoche wünscht Euch, Eure Petra Kolossa.

06. April 2018 – Treffen Sie „Künstler vor Ort“

Zum ersten Mal lud ich unter dem Thema „Künstler vor Ort“ in Bad Waldsee während meiner Ausstellung „Inspiriert“ zum Jahresanfang ein.
Mich begeisterte, wie viele Besucher sich für das, was hinter meinen Kunstwerken steht, interessierten,  wie aufmerksam meinen Worten gefolgt wurde und die unendlich vielen Fragen, die ich beantworten durfte.

Diese fantastische Erfahrung nahm ich mit in unsere fx-Künstlergruppe Ravensburg bis Bodensee.  Treffen Sie „Künstler vor Ort“ soll während unserer Ausstellungen ein fester Bestandteil werden.

Somit trefft Ihr mich und meine Künstlerkollegen das nächste Mal am

06. April 2018, 17:00 bis 20:00 Uhr

in der Bodensee-Galerie Salem
Gewerbepark
In Oberwiesen 16
88682 Salem

Dort stellen wir bis zum 19. Juni 2018 unter dem Thema „Frühling“ aus.

… und Ihr dürft mir Löcher in den Bauch fragen zu meinen zwei neuen Bildern aus der Werkgruppe „Caligari“.

Für Euch ein kleiner Clip, den ich am Vortag zur Vernissage machte:

Ausstellende Künstler/innen:
Claudia Bode, Theresia Hillebrand, Galyna Schäfer, Peter Hutschenreuter, Walter Steenblock, Greta Floor, Kati Sparberg, Buttafly, Petra Kolossa

Und hier der offizielle Flyer für diese Ausstellung

Sehen wir uns am kommenden Freitag zu „Künstler vor Ort“? Super!

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Heute in der „Schwäbischen“

Supi, es freut mich sehr, heute in der „Schwäbischen Zeitung“ diesen Beitrag zu finden.

2017-06-17

Früher, wahrscheinlich ganz viel früher, wurden die Beiträge, die veröffentlicht werden sollten, zur Freigabe gesandt. Hm, das ist nun nicht mehr der Fall. Zwar kribbelt es in mir, hier und da etwas richtig stellen zu wollen, was nicht korrekt erfasst wurde, aber ich will mal nicht so pingelig sein und lasse es so stehen, wie es ist und freue mich einfach.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.