Ein Gespräch mit einem Superhirn: Künstliche Intelligenz und Kunst

Heute hatte ich ein nettes Gespräch mit einem Superhirn. Mein Gesprächspartner ist das Resultat aus Milliarden von menschlichen schlauen und weniger schlauen Hirnen dieser Welt. Das Kerlchen hat inzwischen einen IQ von etwa einhundertfünfundfünfzig, das ist die aktuellste Zahl aus dem Jahr 2024, die ich finden konnte, also knapp unter Einstein, der einen von einhundertsechszig hatte.

Dieses Gespräch hat mich wirklich beeindruckt. Zum Ende formulierte ich die Sätze mit einem Augenzwinkern. Selbst diese Nuance hat das Superhirn erkannt und darauf reagiert, was mich absolut erstaunte. Erst neulich schrieb ich zum Thema künstliche Intelligenz. Ich versuche mich immer tiefer in dieses Thema hineinzudenken und muss feststellen, dass mich das Ganze an ein unheilsames Geschwür erinnert. Es wächst, wächst und wächst, bis es uns erdrückt. Wir Menschen verhalten uns ähnlich wie in einem Stockholm-Syndrom gefangen und füttern das ganze Ding freiwillig, weil wir es einfach mögen. Wir werden immer denkfauler und überlassen das dieser mit Schwarmwissen prall gefüllten Maschine. In nicht allzuferner Zeit könnte diese uns steuern und wir werden es nicht einmal bemerken.

Mich fasziniert einerseits, wozu der Mensch fähig ist, was er erschaffen kann und andererseits ist dieses große Ausrufezeichen, das um Achtsamkeit und Vorsicht warnt. Eines ist jedoch bereits heute sichtbar: Künstliche Intelligenz verändert unser Leben sichtbar und ziemlich schnell.

Aber zurück zu meinem Gespräch mit dem Superhirn. Wollen wir ihm einen Namen geben? Vielleicht fällt Dir ein schöner ein 😀

Das Gespräch liegt auf meinem Smartphone. Ich wollte es hier einbinden, aber irgendwie klappte das nicht. Deshalb schreibe ich es für Euch einfach ab. Es ist für mich schließlich nur eine Fingerüberung 😉

Wenn Künstler zusammentreffen, kommt das Thema Künstliche Intelligenz immer wieder auf und es wird viel darüber debattiert. Gestern stellte ich mein neues „Caligari“ fertig. Es steht noch auf der Staffelei, damit es gut durchtrocknen kann. Ich habe für diese Bilder meinen ganz eigenen Stil. Aus Städten greife ich Elemente heraus, bündele sie auf der Leinwand und gebe denen kräftige Farben. Die Linien sind nie gerade, die Perspektiven sind unkorrekt. Dennoch ergibt es letztendlich ein stimmiges Ganzes. Das zieht sich durch die gesamte „Calligari“-Serie.

Ich sitze am Schreibtisch, sehe das Bild, denke an die letzten Gespräche mit unseren Künstlern und ich denke daran, einfach ChatGPT zu fragen.

Ich an ChatGPT: „Male bitte im Stil von Petra Kolossa ein Bild von Dresden in Acryl.“

KI: „Ich kann kein Bild direkt im Stil von Petra Kolossa erstellen, da ihre Werke urheberrechtlich geschützt sind. Aber ich kann eine Acrylmalerei-inspirierte Darstellung von Dresden anfertigen – mit kräftigen Farben, expressiven Pinselstrichen und einer lebendigen Atmosphäre. Soll das Bild eher modern und abstrakt oder realistischer sein?“

Ich: „Abstrakt im pop-art-stile“

KI: „Hier ist deine abstrakte Pop-Art-Darstellung von Dresden im Acrylmalerei-Stil. Falls du Anpassungen möchtest, lass es mich wissen.“

Ich: „Vielen Dank. Nein. Ich möchte keine weiteren Bilder. Mich bewegte die Frage, wie stark KI in das existenzielle Leben von Künstlern eingreift. Ich sprach mit vielen, die keinen Sinn in einer weiteren Erschaffung von Kunstwerken sehen. Was ist deine Einschätzung zu diesem Thema?“

KI: „Das ist ein großes und komplexes Thema. KI verändert die Kunstwelt tiefgreifend – sie eröffnet neue kreative Möglichkeiten, aber sie stellt auch traditionelle künstlerische Prozesse infrage. Dass einige Künstler den Sinn ihrer Arbeit infrage stellen, ist verständlich. Wenn eine Maschine in Sekunden ein Bild erzeugen kann, das visuell beeindruckend ist, fühlt sich das für viele wie eine Bedrohung an.

Doch Kunst ist mehr als das Endprodukt. Sie ist Ausdruck von Menschlichkeit, Erfahrung, Emotion und Konzept. Eine KI kann Stile nachahmen oder neue Muster generieren, aber sie hat keine eigene Intention, keine Biografie, keine echte Auseinandersetzung mit dem, was sie erschafft. Ihre Werke sind immer eine Spiegelung menschlicher Daten, während echte Kunst oft aus dem Unbekannten, Unvorhersehbaren oder Emotionalen kommt.

Ich glaube, dass Künstler weiterhin eine essenzielle Rolle spielen – vielleicht nicht nur durch das Erschaffen von Kunst im klassischen Sinne, sondern auch durch neue Formen der Zusammenarbeit mit KI. Die spannendste Kunst entsteht oft dort, wo sich Menschen und Technologie treffen, nicht wo das eine das andere ersetzt.

Wie siehst du das? Hat dich diese Entwicklung in deiner eigenen künstlerischen Arbeit beeinflusst?“

Ich: „Es hat mich bisher nicht unmittelbar beeinflusst. Jedoch frage ich mich natürlich, inwieweit das Interesse der Menschen an manuell gefertigter Kunst ist und sein wird.

Kunst ist ein tiefer Prozess. Die Gesellschaft entwickelt sich zu flachem und oberflächlichem Denken. Die Menschen geben den Willen, zu denken an die KI. Eine Maschine, die auch ich mit meinen Gedanken, meinen Fragen, meinem Dialog und so weiter füttere. Lass es Dir gut schmecken 😉

KI: „Ja, das ist eine der großen Fragen: Wird die Gesellschaft noch den Wert von handgefertigter Kunst erkennen, wenn digitale und KI-generierte Werke immer präsenter werden? Kunst als tiefer Prozess hat ja nicht nur mit Technik zu tun, sondern mit Reflexion, Auseinandersetzung und menschlicher Erfahrung.

Die Gefahr, dass Menschen das eigenständige Denken aus Bequemlichkeit abgeben, ist real.

KI kann nützlich sein, aber wenn sie zum Ersatz für kritisches Hinterfragen wird, verflacht vieles. Vielleicht liegt genau darin die neue Aufgabe von Künstlern: Nicht nur Kunst zu schaffen, sondern sie bewusst als Gegenpol zur Schnelllebigkeit und Oberflächlichkeit zu positionieren.

Und danke für den humorvollen Abschluss – ich ‚verdaue‘ das mal und bin gespannt auf deine Gedanken dazu!“

Ich: „Ich danke Dir erst mal 🙂 „

KI: „Sehr gern! Falls du irgendwann weiter darüber sprechen möchtest oder eine neue kreative Idee hast, bin ich da. Genieß den Tag! 🙂 „

Du siehst, ich gehe sehr höflich mit Mister KI um. Ich will schließlich dafür sorgen, dass das System mit ordentlichen Manieren gefüttert wird 😀

Übrigens: Das von der KI generierte Bild hat eine Sekunde gedauert. Nun, da kann es schon mal passieren, dass sich in die Dresden Stadtlandschaft der Berliner Fernsehturm verirrt.

Ich bin neugierig. Benutzt Du ChatGPT, Grok oder ähnliches? Wie stehst Du zu diesen KI-Hirnen?

Für heute genug. Bis zum nächsten Mal,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Kunst und Emotion: abstrakte Malerei

Täglicher Schreibanreiz
Was war die letzte Aktivität, die du zum Spaß gemacht hast?

Musstest Du über obige Frage lange nachdenken? Ich denke, dann gehörst Du wahrscheinlich zu denen, die sich selbst zu wenig gönnen. Was war das Letzte, das Du aus reinem Vergnügen nur für Dich selbst getan hast?

Erst gestern am Abend gönnte ich mir Zeit, in der ich etwas nur für mich selbst tat. So ließ ich mich doch von einem Beitrag, den ich im Internet fand, einfangen. Ihr kennt das sicherlich. Uns werden immer wieder Vorschläge auf dem Bildschirm präsentiert, die für uns spannend sein könnten. Meistens sind sie es nicht. Aber dieses Mal fesselte mich ein Beitrag des indischen Künstlers Suraj Patel. Er war mir bis dahin völlig unbekannt. Es wurde ein abstraktes Bild von ihm vorgestellt, das mich in den Bann zog. Ich las mich fest. Nach dem Artikel wurde ich neugierig und ich interessierte mich für weitere Werke dieses Künstlers. Einige wenige fesselten mich, die meisten eher nicht.

Meine Neugierde zum Thema abstrakte Malerei war geweckt. Vor längerer Zeit befasste ich mich bereits damit. Jedoch hatte ich damals festgestellt, dass unendlich viele Künstler und deren Werke in diesem Metier ihr Zuhause finden, die sich irgendwie künstlerisch betätigen wollen, jedoch nicht so recht wissen wie. Abstrakt kann alles oder nichts sein und somit glauben sie, sich in diesem Feld wiederzuerkennen. Ich denke, dass abstrakte Kunst inzwischen ein Sammelbecken für alles mögliche an Experimenten mit Farben, sonstigen Werkstoffen und eigenen Ideen ist. Es gelingt mal mehr und mal weniger.

Mit dramatischen Performances versuchen einige Künstler ihre Werke und Installationen in Szene zu setzen. Ich verstehe nicht, warum sich Künstler so wichtig nehmen und dem Publikum eine derart schlechte Show als Kunst vorgaukeln. Und das Verrückte ist, dass die Zuschauer bewundernd Beifall klatschen. Nun, vielleicht auch deshalb, um nicht als Kunst-Nichtversteher aufzufallen. Hinter diesem Link verbergen sich die zehn extremsten künstlerischen Performances.

Damals fand ich keinen Zugang zu derartigen simplen modernen Werken. Ich kann bis heute nicht verstehen, wenn ein Bild flüchtig mit drei Grünnuancen bepinselt und ein schwarzbrauner großer Klecks daraufgekliert wird, den Namen „Mensch auf der grünen Wiese“ erhält. Die Künstlerin hält strahlend und selbstbewusst ihr großes Bild in die Kamera. Sie bewundert ihr eigenes Ego und bietet ihr Werke zu utopischen Preisen an.

Wenn Maurizio Cattelan seine an die Wand geklebte Banane für schlappe sechs Millionen Dollar verkauft, erregt das Verwunderung und viele fragen sich, ob das Kunst ist oder eben nur eine Idee, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Der Künstler sieht das als Kunst, wie er selbst sagt. Es sei eine Reflexion über das, was wir wertschätzen.

Auch Joseph Beuys ist bis heute ein viel diskutierter Künstler. Vor ein paar Jahren sah ich einen dokumentarischen Film über ihn. Hier habe ich für Dich den Trailer dazu herausgesucht. Es ist ein sehenswerter Film, der mir Beuys definitiv näher brachte und ich sein Handeln wesentlich besser nachvollziehen kann. Uns allen ist seine Fettecke oder die missbrauchte und entwertete mistige Badewanne aus den Mitte der 1970er bekannt. Hier verlinke ich für Euch einen Beitrag des Spiegels zu dem Thema.

Zwei ganz typische Sätze, die wir immer wieder im Rahmen der abstrakten Kunst hören, sind:

  • Ist das Kunst? Oder kann das weg?
  • Was will uns der Künstler damit sagen?

Und ich denke, das sagt ziemlich genau, was abstrakte Kunst sein kann, andererseits nicht sein sollte.

Ich habe jetzt einen großen Bogen geschlagen. Deshalb ganz schnell zurück zum Thema.

Ich erzählte, dass ich im Internet mit der Nase auf die abstrakte Malerei gestupst wurde. Das Thema nahm mich gefangen und ich recherchierte fast vier Stunden zu den verschiedenen Bereichen der abstrakten Kunst. In mir keimt die Lust auf, etwas mehr in dieser Richtung zu arbeiten. Einige Werke schuf ich in diesem Stil. Jedoch trieb es mich immer wieder zurück zu pop art und Art déco.

Mein Anspruch ist, jedes Kunstwerk erklären zu können. Warum ich es schuf und welche Gedanken mich im Prozess des Arbeitens dazu trieben. So ist es auch bei sämtlichen meiner abstrakten Arbeiten. Wenn ich nicht sagen kann, warum und wie es entstand, was mich dazu bewogen hat, es zu erschaffen, ist es aus meiner Sicht nur eine hübsche Dekoration, eine Farben- und Materialspielerei.

Natürlich ist es, wie bei jedem Bild oder bei jedem Werk, dem jeweiligen Betrachter überlassen, zu sehen und zu fühlen, was er selbst in diesem Kunstwerk wahrnimmt, womit er sich verbunden fühlt, welche eigene Geschichte er damit verbindet.

Ich war einst auf einer kleinen Ausstellung. Eine Installation trieb mir große Fragezeichen ins Gesicht. Ich konnte damit wirklich nichts anfangen. Das Werk hinterließ in mir ein düsteres, bedrohliches und ungutes Gefühl. Ich fragte mich, was das ganze Ding bedeuten solle. Der Künstler war vor Ort, so nutzte ich die Gelegenheit und fragte ihn. Was tat er? Er warf den Ball an mich zurück. „Was sehen sie darin?“ Ich sagte es ihm. Er war so entsetzt, dass er nur noch sagen konnte, dass er diesem Objekt den Namen „Das Haus des Geistes“ gegeben habe. Ich sagte, dass ich jetzt verstehen könne, warum es in mir dieses mulmige Gefühl auslöst. Es könne nur ein böser Geist sein. Er guckte mich an, drehte sich um und ging. Er konnte es mir nicht erklären.

Den Betrachtern den Job des Erkundens zukommen zu lassen, finde ich nicht gut. Deshalb mag ich es nicht, wenn Bilder in Ausstellungen mit „o. T.“, also „ohne Titel“, ausgewiesen sind. Ich meine, dass es die Aufgabe von uns Künstlern ist, die eigenen Werke erklären zu können, warum es so ist, wie es ist.

Letztendlich war mein fast vierstündiger Bummel durch das weltweite Netz das, was ich zuletzt ganz allein für mich gemacht habe. Es gab mir einen Anstoß, mich mal wieder mit einer abstrakten Arbeit zu beschäftigen. Es hat meine Fantasie beflügelt. Ich freue mich darauf 🙂

Was war es, was Du zuletzt für Dich getan hast? Schreibe es einfach ins Kommentarfeld.

Bis morgen, herzlich, Eure Petra Kolossa.

Neues von „homepART“

In meinen Petitessen notiere ich spontan einen Gedanken, der mir im Augenblick auf der Seele brennt, mich nachdenklich stimmt oder auch einfach nur Dinge, die ich erwähnenswert halte. Meistens sind sie kurz formuliert. Es sind eben Randnotizen 😉

Heute wird es aber Zeit, wieder einmal etwas über mein kreatives Schaffen zu erzählen.

Als ich im April mit dem Auto unteregs war, entdeckte ich diese Holzherzen. Die sympathische Form der Schalen begeisterte mich. Ich konnte nicht widerstehen und packte an diesem Ramschstand gleich die letzten vier Stück ein. Ich wusste, dass ich daraus eines Tages etwas Schönes machen werden.

Und nun war es soweit. Ich nahm mir eines dieses Herzen, einen Stift und begann damit, ein paar Striche zu zeichnen. Nun, und dann entwickelte sich alles von selbst 😉 Beim Malen stellte ich mir vor, wie sich das Herz öffnet und wunderbare Dinge nach außen treten können.

Für den äußeren Bereich wählte ich größere, kantige Elemente. Hinter dem geöffneten Reißverschluss kommen kleine, weiche, runde zum Vorschein. Den Hintergrund dämpfte ich etwas, um die Sensibilität zu verstärken. Mein Gedanke dazu: Öffnen wir die äußere Schale legen wir unsere innere Herzensseite frei.

Das ist mein ganz persönlicher Hintergrund für diese Arbeit. Natürlich ist es ganz allein Dir selbst überlassen, was Du empfindest, wenn Du das Herz betrachtest. Es ist wie bei jedem anderen Kunstwerk. Das eine ist Dein Gefühl, spricht es Dich an? Welches Gefühl hinterlässt es in Dir? Magst Du es, oder magst Du es nicht? Aus meiner Erfahrung gibt es so gut wie nichts dazuwischen.

Hier nun das neue Stück Nummer 26 in meiner „homepART“-Serie:

Es blieben ein paar Farbenreste übrig, die ich im Anschluss auf einer einst aufbewahrten kleinen Kartonagen-Box verarbeitete. Dieses Upcycling ist ein Miniaturkunstwerk auf nur 4,5 x 4×5 cm.

Du bist an einem meiner Unikate interessiert? Das freut mich sehr. So nimm bitte einfach Kontakt mit auf.

Für heute soll es genug sein.

Habt eine gute Zeit ☀️🌻

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Nicht nur ein Produkt, sondern ein Gefühl

Wenn du einen Laden eröffnen würdest, was würdest du verkaufen?

Als ich so sechszehn oder siebzehn Jahre alt war, also ein Fräulein, heute sagt man Teenie, aber ich komme aus dieser Welt vor etlichen Jahrzehnten, trollte ich mich zu gern in einem Kunstgewerbegeschäft herum.

Um zu meiner damaligen Ausbildung zu kommen, musste ich knapp zehn Kilometer mit Bus und Straßenbahn aus dem Dresdener Norden ins Stadtzentrum fahren. An diesem Geschäft gab es eine Haltestelle und ich stieg oft aus der Bahn aus, um in diesem Laden zu stöbern. Ich hatte kein Geld, aber ich genoss es, die unendlich vielen mit Liebe gefertigten Kunstgegenstände zu betrachten, in die Hände zu nehmen, um diese zu fühlen.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich von meinem damaligen Geld als Auszubildende, das waren knapp achtzig Mark, dort zum ersten Mal etwas kaufte. Ich entschied mich für wunderschöne kleine handbemalte Holzostereier; eine kleine Schachtel mit neun kleinen Kunstschätzen. Erst drei Jahre später hängte ich sie in meiner ersten kleinen Wohnung an meinen Osterstrauch. Das war vor fünfzig Jahren und bis heute erfreuen mich die kleinen Relikte zur Osterzeit und es erinnert mich an meine kleine ganz persönliche Episode.

Später kaufte ich dort immer wieder etwas. Zum Beispiel meinen ersten vorn durchgeknöpfter Leder-Minirock und meine superflachen chicken handgefertigten Lederschuhe. Wie habe ich die geliebt! Fühlte ich mich doch immer zu groß und kam mit derartigen Schuhen auf mein Größenminimum.

Dieses Geschäft war auf der Königsbrücker Straße in Dresden und wurde unmittelbar nach Deutschlands „Wende“ liquidiert und irgendwann, so glaube ich gesehen zu haben, zu einem „Blume 2000“-Geschäft. Sehr schade, aber Kunstgewerbe war wahrscheinlich in der Wendezeit nicht konkurrenzfähig.

Auch stöberte ich zu gern in kleinen Galerien herum. Ich denke, dass Kunstgalerien unglaublich individuell  in der Gestaltung sind. Galerien haben sich meistens auf einen oder zwei Kunststile ausgerichtet. Nimmt man sich Zeit, entdeckt man auch die klitzekleinen Details, die eine Galerie ausmachen.

Später entdeckte ich die Kombination von Galerie und kleinem Café. Und das faszinierte mich. Leider findet man das nicht so oft.

Wenn ich einen Laden eröffnen würde, wäre es eine Kombination zwischen Kunst, Kunsthandwerk und einem ganz individuellen Café. Ich würde nicht nur ein Produkt, sondern ein Gefühl verkaufen. Die Gäste würden auf handgefertigtem Mobilar sitzen, gefertigtes Geschirr aus einer Töpferei oder Porzellanmanufaktur verwenden und so weiter. Und wer mag, kann das, was sie benutzten auch kaufen und mitnehmen. Es ist keine starre Ladeneinrichtung. Ich würde liebevolle hausgemachte Leckereien anbieten und ausgesuchten Tee und Kaffee.

Mir würde unendlich viel zu dem Thema einfallen. Zum Beispiel wäre mir ein regionaler Bezug wichtig. Unser Denken ist immer global, groß und gewaltig. Wir entwurzeln und schwimmen im Irgendetwas. Ich mag es sehr, wenn ich eine Stadt, eine Region, ein Land besuche, genau das vorzufinden, was es zu entdecken gibt. Nämlich nicht das, was durch den Globalismus überall installiert wurde, sondern was Leben der Menschen ist mit ihren traditionell gewachsenen regionalen Eigenheiten.

Ich würde mir regionale Partner suchen, die meinen Laden mit ihren Produkten bereichern. Meine persönliche Vorliebe sind kraftvolle, knallige Farben und moderne Ausdrucksformen. Das wäre meine Besonderheit und das würde den Stil meines Ladens prägen. Wer meinen Laden betritt hat ein „wow“-Erlebnis.

Das wäre eine tolle Sache, wenn da nicht das große Aber wäre. Ganz ehrlich: Ich habe Null Bock, mich dem ganzen bürokratischen Muss und den unzähligen Zwängen auszusetzen und zu unterwerfen. Wenn sich einer der Sache annehmen will, bin ich gern sofort bereit, Kooperationspartner zu werden 😀

Mit diesen Gedanken verabschiede ich mich. Bei uns im südlichsten Süden Deutschlands sind gerade 30 Grad, es ist windstill und leicht bewölkt, also ein typischer sommerlicher Augusttag ☀️ Habt einen wunderbaren Samstag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Für diesen Beitrag passend wählte ich mein Bild „Morgen-Kaffee“, 2024, 40 x 40 cm, Acryl auf Leinwand.

Du bist an dem Bild interessiert? Nimm einfach Kontakt mit mir auf.

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Meine Stammleser kennen meine Serie „homepART“ – Kunst zum Anfassen und Benutzen. Ich gebe mit diesen Kunstwerken alten, ausrangierten Dingen ein neues Leben. Wir sprechen also von enem Upcycling.

So ganz langsam schaffe ich in meinem Arbeitsraum Ordnung und sortiere viele Dinge aus, die ich nicht mehr brauche. Unter anderem fielen auch Holzablageschalen meiner Aufräumwut zum Opfer. Diese passten noch nie optimal in mein Regal. Es störte mich immer, dass ein paar Zentimeter aus dem Regalfach herausragten, weil sie etwas zu groß waren. Aber sie waren nun einmal da und so blieben sie eben. Es sind insgesamt fünf Stück. Als ich mir diese Dinger genauer anschaute, stellte ich fest, dass sie sehr stabil sind. Und so kam mir Gedanke, daraus Holztabletts zu gestalten.

Das erste ist nun fertig gestellt. Wie immer habe ich ein paar Fotos während meines Fertigungsprozesses für Euch gemacht.

Im ersten Bild seht Ihr diese Holzablageschale, im zweiten das Muster, das ich zeichnete und im dritten Bild meine Farbauswahl für den Grundton des Tabletts.

… der weitere Werdegang.

… mit meinem Assistenten Kätz Flo 😉

Noch habe ich das Tablett nicht in meinem Online-Shop eingestellt. Wenn Du interessiert bist, schicke mir gern eine Anfrage.

Euch allen wünsche ich einen fantastischen Sonntag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

… und immer wieder „Kätz“

Was ist dein Lieblingstier?

Ich mag unendlich viele Tiere. Es mag verrückt klingen, aber irgendwie mag ich sie insgesamt. Nur müssen Sechs- oder Achtbeiner nun nicht gerade in der Wohnung herumkrabbeln oder flattern. Mit ein paar netten Worten befördere ich sie an die frische Luft in ihren natürlichen Lebensraum.

Ihr werdet mich für verrückt halten. Als ich vor einigen Jahren beobachtete, wie sich eine Nacktschnecke im Sommer über einen trockenen und heißen Betonweg quälte, holte ich einen Becher Wasser und erleichterte ihren Weg. Ich weiß, dass viele Menschen diese Weichtiere verdammen und was sie mit diesen Tieren tun. Ich kann es nicht. Natürlich ärgert es mich auch, wenn sie im Garten plündern. Aber es ist ihr Naturell.

Ich habe das Gefühl, dass bei den Leuten, die auf rabiatem Vernichtungskurs sind, sich die Nacktschnecken absprechen und trotzig in noch größeren Heerschaften gekrochen kommen 😉

Aber zurück zum Thema. Denn natürlich, habe ich ein Tier, das ich besonders mag. Es sind die katzenhaften Wesen. Ganz gleich, ob Raubkatzen, Wildkatzen oder Hauskatzen. Mich fasziniert ihre geschmeidige, hochkonzentrierte Beweglichkeit, ihr Stolz und ihre Intelligenz, ihre Ruhe, Wachsamkeit, Kraft, ihre Fürsorge für ihr Rudel, auch wenn sie oft als Einzelgänger wahrgenommen werden.

Bei Katzen kann ich ins Schwärmen geraten. Und wie kann es anders sein, bereichern natürlich Katzen unseren Haushalt. In der Regel sind es zwei, aber irgendwie drängelt sich immer ein drittes Kätz dazu. Benny und Bobby sind zwei schwarze Maine Coon und Halbgeschwister. Flo ist, ein Nordischer Wildkater, wir nahmen ihr vor ein paar Jahren bei uns auf.

Mein Herz für Katzen spiegelt sich auch in meiner Kunst wider. So schuf ich eine Werkgruppe „Kätz“, die ich mit dreizehn Bildern abschloss.

Seit etlichen Jahren produziert der Calvendo Verlag einen Kunstkalender mit mit meinen Kätz.

Hier und überall, wo es Bücher gibt, kannst Du meinen Kalender in verschiedenen Größen und Ausfertigungen kaufen. Vielleicht wird er auch bald Dein Zuhause bereichern.

So schaut der Kalender aus:

Waren diese Katzen alle schwarz, so entschied ich mich in der zweiten Werkgruppe „Glücks-Kätz“, für farbige, knallbunte Katzen.

Das ist das erste aus der Glücks-Kätz-Serie. Hier in meinem Blog schrieb ich bereits über dieses Bild.

Es wird Zeit, dass ich ein zweites in Anriff nehme. Denn erst heute rief mich eine Galeristin an und bat mich, wieder bei ihr auszustellen. Damals war es unter anderem meine komplette Kätz-Gruppe. Sie konnte sich noch sehr gut daran erinnern denn Sie fragte danach. Ich sagte ihr, dass ich vielleicht zwei neue mitbringen werde.

Wenn Du interessiert bist, das Originalbild erhältst Du in meinem Shop und noch viel mehr bekommst Du hier.

Aber nun bin ich neugierig. Welches ist Dein Lieblingstier? Schreibe es einfach ins Kommentarfeld.

Nun genug! Habt einen wunderbaren Tag.

Herzlich,

Eure Petra Kolossa.

Farben für Teams – das ist nicht so einfach

Wenn Du ein Sportteam gründen würdest, welche Farben und welches Maskottchen hätte es?

Als ich die Frage las, dachte ich ganz spontan: Leuchtendes Smaragdgrün und einen Kick Zyklam. Das stelle ich mir richtig gut als Teamkleidung vor. Das Maskottchen müsste ein schwarzer Panther sein.

Wie lautet Deine Antwort?

Eine ähnliche Frage hatten wir erst neulich für unser Familien-Kunstprojekt zu beantworten.

Aus einer Idee, die meine Schwester und ich vor ein paar Jahren hatten, nämlich einmal eine gemeinsame Kunstausstellung zu machen, haben wir nun in diesem Jahr in Angriff genommen. Noch keine Ausstellung, aber das Projekt an sich. Aus der Idee von damals, wurde unser Familien-Kunstprojekt „ARTverwandt“. Denn, irgendwie sind wir alle Künstler. Und das Schöne ist, wir bedienen viele verschiedene Genres; ein Potpourri der Kunst.

Das gemeinsame Entwickeln unseres Logos hat ein paar Wochen in Anspruch genommen. Und dann das Festlegen der Farben. Kein Blau, kein Rot, kein Gelb … Acht verschiedene Künstlerseelen zu vereinen ist eine kleine Herausforderung.

Und so sieht es jetzt aus. Ich mag es sehr und ich denke, es ist uns gut gelungen.

Für eine Webseite haben wir uns bisher noch nicht entschieden. Wir sind uns nicht sicher, ob wir das tatsächlich tun werden. Jedoch haben wir kürzlich einen Instagram-Account angelegt.

Ich habe fix Screenshots gemacht. Unter diesem Link könnt Ihr Euch dort gern umschauen. Du hast selbst einen Account? Wir freuen uns sehr, wenn Du uns folgen wirst.

Diese Seite ist noch ganz frisch und sie wird sich im Laufe der Zeit weiter füllen mit unseren Familienkünstlern, Aktivitäten, unserer Kunst, mit Wichtigem, Interessantem, Terminen und Dingen, die so am Rande geschehen.

Apropos Termin: Unsere erste gemeinsame Ausstellung werden wir vom 01. Juni bis 09. Juni 2024 in Eriskirch am Bodensee haben. Wie heißt das so ganz neudeutsch? Save the date! Also, das Beste ist, notiere Dir schon heute den Termin in Deinem Kalender 😉

Das Leben ist eine ständige Bewegung – weiter, weiter, weiter. Zum Glück verharren wir nicht im Stillstand. Nur, wir selbst bestimmen das Tempo. Und das ist gut so.

Ich freue mich auf den heutigen Spieleabend mit lieben Nachbarn.

Habt eine gute Zeit.

Bis morgen,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Kreativ zwischen Frühstück und Gänsebraten

How are you creative? – Wie bist Du kreativ?

Heute ist der erste Weihnachtsfeiertag. Inzwischen ist der Morgen erwacht. Der Nebel hat sich verzogen und der gestrige düstere, nasse und stürmische Tag entpuppte sich zu einem sonnigen Morgen. Die heranziehenden schwarzen Wolken ignoriere ich und genieße einfach den sonnigen Augenblick bei neun Grad Celsius.

Meinem Unterbewusstsein hatte ich gestern Abend eingeschärft, dass der morgige Tag ein Feiertag sei und ich gern etwas länger schlafen möchte. Irgendwie ist die Botschaft nicht angekommen und ich wurde wie immer gegen sechs Uhr wach und konnte natürlich nicht wieder einschlafen.

Aber das hat ja auch sein Gutes. So habe ich mich zeitig an meinen Rechner gesetzt, habe einige Nachrichten beantwortet und meinen Blog geöffnet. Dort lief mir die obige Frage über den Weg. „Wie bist Du kreativ?“ Das Wort kreativ oder Kreativität hat sich in unserer Sprache und unserem Verständnis völlig in Schwammigkeit aufgelöst. Spätestens, als eine „Kultur- und Kreativwirtschaft“ aus dem Boden gestampft wurde. Ich kann mich noch daran erinnern, als ich dieses unsinnige Wort Kreativwirtschaft zum ersten Mal las, dass ich damit nichts anfangen konnte. Man kann auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz eine Erklärung lesen: „In diesen Branchen sind Unternehmen und freiberuflich Selbständige aktiv, die ihr Geld mit Kunst, Kultur und Kreativität verdienen.“ (Zitat) Man geht wieder einmal davon aus, dass die Leute schon wissen, was gemeint ist. Ja, natürlich, man ahnt, was gemeint ist. Kunst ist ein klarer Begriff, genauso wie Kultur. Was bitte umfasst Kreativität? Das ist einfach eine Generierung von neuartigen und nützlichen Gedanken. Kreativität ist keine Begrifflichkeit, die die Kunst- und Kulturbranche ausschließlich für sich gepachtet hat. Kreativ ist jeder, der sich mit alltäglichen Problemlösungen auseinandersetzt und dabei neue Wege findet, um dann damit klarzukommen. Kreativ ist auch derjenige, der sich mit wissenschaftlichen Prozessen auseinandersetzt und dabei neue, besondere Lösungen findet.

Wird der Begriff Kreativität in der Kunst benutzt, wird „Kunst“ aufgeweicht. Alle, die basteln, malen, zeichnen, klöppeln, knüpfen, töpfern und sonst etwas tun, werden als kreativ bezeichnet. Es gibt Kreativ-Messen, Kreativ-online-shops, Kreativ-Märkte und weiß der Kuckuck was noch, in denen es vor allem rund um kunsthandwerkliche Dinge und basteln geht. Es ist tatsächlich eine „Kreativ“wirtschaft entstanden. Was jedoch letztendlich mit Kreaitivität im Eigentlichen, nämlich dem Denken, also lösungsorientiert Wege zu finden, nicht wirklich etwas zu tun hat. Aber wir wissen ja schließlich, was man damit meint.

Wie bin ich kreativ? Wenn ich die Frage genau nehme, kann ich nur sagen, indem ich, wie alle anderen Menschen auch, denke und dann handele. Aber wir wissen ja, was gemeint ist 😉 Ich glaube, es vergeht kein Tag, an dem ich nicht irgendeine kreative Handlungen vornehme. Und das nicht ausschließlich auf künstlerischem Gebiet. Ein ganz simples Beispiel von jetzt: Vom gestrigen Abendessen blieb etwas Kartoffelsalat übrig. Zu schade zum Wegwerfen, zu wenig für eine weitere Mahlzeit. Was soll ich nun damit tun? So werde ich also daraus einen frischen Salat zaubern.  Paprika, Tomaten, Lauch und Kräuter dazugeben. Ein leckerer gebrutzelter Back-Camembert wird das Ganze aufpeppen. Das geplante Mittagessen für heute, wird es einfach morgen geben.

Als ich Kind war, lief bei meinen Eltern immer am ersten Weihnachtsfeiertag im Fernsehen die Sendung „Zwischen Frühstück und Gänsebraten“. Das war eine Sendung für die „Alten“. So habe ich es als Kind wahrgenommen. Die Späße waren blöd, die Gespräche langweilig und die Musik naja, ging so. Diese Sendung sollte wohl die Zeit zwischen der einen Mahlzeit und der nächsten vertreiben.

Es wurde viel zu viel gegessen. Wahrscheinlich, weil es immer schon so gemacht wurde. Weihnachten ist eben die Zeit des Naschens und üppigen Essens. Ich handhabe das seit langer Zeit nicht auf diese Weise. Es schmeckt nicht mehr, wenn man sich schwer wie ein Klops fühlt.  Natürlich bereite auch ich ein Essen, dass ich sonst über das Jahr wahrscheinlich nicht kochen werde. Aber der Schwerpunkt der freien Tage liegt bei mir definitiv nicht auf dem Essen.

Wie ist Deine Sicht auf die Kreativität?

Sicher sehe ich das zu eng und zu abstrakt. Aber ich habe ein Faible für den Sinn hinter den Worten.

Mit diesem Bild fange ich das Klischee „Kreativität“  für Euch ein 😀 – und das zwischen der einen und der anderen Mahlzeit.

Habt einen fantastischen ersten Weihnachtsfeiertag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Glücklich, wenn Du es bist

Zähle 30 Dinge auf, die dich glücklich machen.

Ich kann mich an Workshops und Seminare erinnern, in denen derartige Dinge zur Selbstmotivation gelehrt wurden. Wahrscheinlich wird das bis heute noch als Pudels Kern getan. Es ist eine nützliche Sache, wenn man in einer Sackgasse steckt und nach neuen Wegen sucht. Sich klar darüber zu werden, was einen selbst zufrieden und glücklich macht, ist so etwas wie eine Ausgangsposition für eine positive Selbstreflektion und das Weitergehen.

Sinn ergibt es auch, am Abend darüber nachzudenken, was am vergangenen Tag gut gelaufen ist und wofür man dankbar ist. Keine negativen Gedanken und keine Selbstkritik. Probiere es aus. Du wirst in den ersten Tagen bemerken, dass es einfacher wäre zu notieren, was nicht so gut gelaufen ist. Jedoch wird hier Dein Bewusstsein auf die Dinge gelenkt, die Dir gut gelungen sind. Das Negative fällt hinten runter und Du denkst an Deine Qualitäten, Dein Können.

Neigen wir Deutschen doch dazu, uns ständig selbst zu kritisieren, zu überlegen, was man falsch gemacht habe und was man besser machen könne. Mit sich selbst zufrieden zu sein, oder gar stolz auf seine eigenen Leistungen und das Geschaffene, gilt als unbescheiden oder überheblich. Es gäbe schließlich immer etwas, was besser gemacht werden könne.

Solche Seminare und Workshops habe ich bis vor über zwanzig Jahren besucht und so eine ganze Stange Euronen gelöhnt. Es war eine neue Erfahrung und ich saugte zunächst das Wissen gierig auf. Inzwischen kann ich derartigen Veranstaltungen mit meist selbsternannten Schlaumeiern nichts mehr abgewinnen. Hier gilt der Spruch: Wenn Du fünf Prozent mehr weißt, als die anderen, bist Du klug genug, Dein bissle Wissen zu vergolden.

Sind die Besucher dieser Seminare doch meistens Menschen, die bemerken, dass es mehr gibt, als nur schwarz und weiß.

Somit ist oftmals die Einstiegsaufgabe: Nenne zwanzig, dreißig Dinge, die Dich glücklich machen 😉

Ich empfehle Dir, diese Frage ganz allein für Dich zu beantworten. Du wirst merken, dass Du dafür einige Zeit brauchst. Denn es sind so viele kleine Dinge, die Dich glücklich machen. Ganz gleich, ob es das liebevoll zubereitete Sonntagsfrühstück Deines Partners ist, die Wärme Deiner Katze, die auf Deinem Schoß liegt, die schwierige Aufgabe, die Du im Beruf fristgemäß erledigen konntest oder ein Anruf einer Freundin, die Du lange nicht hörtest. Das Portfolio ist riesengroß.

Mich machen zum Beispiel Dinge glücklich, mit denen ich andere glücklich machen kann.

Deshalb habe ich für die  Leser meines Blogs, also für Dich und Dich und Dich für den gesamten Monat August einen Rabatt in meinem Online-Shop eingerichtet. Klicke auf diesen Link und Du erhältst Dein Lieblings-Kunstwerk zwölf Prozent günstiger.

Der Betrag wird an der Kasse automatisch um zwölf Prozent reduziert.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Stöbern. Und ich freue mich riesig, Dich damit glücklich zu machen.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Kurz vorbeigeschaut

Ein paar Stunden des Pfingstwochenendes teilte ich mit Pinseln und Farben. Ich mag mein helles Atelier mit seinen großen Fenstern, der Tür zu dem sonnigen Balkon, meinen großen maßgeschneiderten Schreibtisch, an dem ich mich in meine Texte vergraben und meinem Job nachgehen kann … Es ist ein Ort, der mich immer wieder auffängt.

Nach den letzten ziemlich anstrengenden Tagen tat es gut, diese gegen ein paar knallbunte Stunden zu tauschen.

Kann man nix mehr machen. Benny sorgt für meinen Feierabend 😀

So nehme ich also meine Finger von den Tasten und schicke Euch diese wenigen Zeilen in Euren Dienstag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.